Jena (anw) - Ob diese Worte sich die jungen Männer einprägen werden? „Macht eine gescheite Ausbildung", appellierte Jenoptik-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Mertin an die Ex- und Noch-Spieler der A-Junioren des FC Carl Zeiss Jena. Grund für den persönlichen Auftritt des Managers im Ernst-Abbe-Sportfeld war die Verlängerung des Sponsorenvertrages, mit dem der Technologiekonzern diesmal gleich für zwei Jahre die A-Junioren fördert. Die Vereinbarung wurde von Mertin und FC-Präsident Rainer Zipfel am 23. Juli 2012 unterzeichnet.
Jenoptik-Chef Dr. Michael Mertin (2. Re. 5.v.l.) und die A-Junioren des FC Carl Zeiss Jena.
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Zunächst allerdings hatte Mertin den Spielern und Trainer Mark Zimmermann zum sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga gratuliert. „Man kann aus einer Krise heraus kommen, wenn man nach vorne kämpft“, lobte Mertin vor allem den Teamgeist der Jungkicker. Vor einem Jahr noch musste er das entscheidende, verloren gegangene Aufstiegsspiel miterleben. Mit dieser Einstellung, wieder anzugreifen, sei die Mannschaft ein Vorbild für junge Menschen in Jena und auch für Unternehmen, sagte Mertin. Der Jenoptik-Boss erinnert daran, auch die Jenoptik habe schwere Zeiten hinter sich.
Der Appell, sich um eine gediegene Ausbildung zu sorgen, begründete der Manager mit der Prognose, nicht alle Nachwuchsspieler würden den Sprung in den Profibereich schaffen. Und selbst wenn, irgendwann ende die Zeit als Berufssportler.
Seit 2006 unterstützt das Unternehmen die FC-Nachwuchsarbeit. Das soll auch zukünftig so bleiben. Ein Engagement für die 1. Mannschaft lehnte Mertin erneut ab.
So bleibt es den Junioren vorbehalten, mit dem Jenoptik-Logo auf dem Trikot aufzulaufen. Zum Termin im Ernst-Abbe-Stadion hatte FC-Pressesprecher Andreas Trautmann einige fotografische Reminiszenzen von Mitte der 90er Jahre aufgestellt. Darauf zu sehen sind die Mannschaften, die 2. Liga spielen, in die Regionalliga absteigen und den sofortigen Wiederaufstieg erkämpfen. Auf der Brust der Kicker prangt der Jenoptik-Schriftzug.
Junioren-Trainer Mark Zimmermann musste die Hälfte seiner Aufsteigermannschaft abgeben und das größtenteils aus Altersgründen. Marius Grösch, für die A-Junioren noch spielberechtigt, wurde von Cheftrainer Petrik Sander in die 1. Mannschaft aufgenommen.
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