27. OG des JenTowers wird zu Hotel umgebaut

Schlafen und Wohnen in 120 Metern Höhe

Jena (sho) - „Jena erhält Deutschlands zweithöchstes Hotel“, verkündete Andreas Machner. Der Geschäftsführende Gesellschafter der Scala Turm Hotel Restaurant GmbH stellte ein Bauprojekt vor, das sich von seinen Ausmaßen her in der Liste der höchsten deutschen Hotels gleich hinter dem Marriott Hotel in Frankfurt einreihen soll. Im 27. Obergeschoss des JenTowers baut das Unternehmen 17 Zimmer. Schlafen und Wohnen in 120 Metern Höhe soll ab Ende 2012 möglich sein.

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Im 27. OG des JenTowers: Andreas Machner, Geschäftsführender Gesellschafter der Scala Turm Hotel Restaurant GmbH führt durch die Räume, die zu Hotelzimmern umgebaut werden.

© Foto: sho

Bis Mai war im 27. OG Intershop eingemietet. Anfang Juni sind die Umbauarbeiten gestartet. Auf einer Fläche von 780 Quadratmetern entstehen zehn Einzelzimmer, sechs Doppelzimmer und eine Juniorsuite. Eingerichtet werden sie im Bauhausstil - schlicht, modern und zweckmäßig. Zur Ausstattung gehören LED Flachbildschirme, W-LAN Verbindung und Telefonanschluss. Die Zimmer werden individuell klimatisierbar sein und trotz Zentrumsnähe nicht von Großstadtlärm spüren lassen. Die Juniorsuite mit eine Größe von etwa 45 qm erhält neben Sitz-, Schlaf, Dusch- und WC-Bereich eine freistehende Badewanne. Entstehen wird zudem ein Tagungsraum mit etwas 55 qm.

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Ausblick aus dem 27. OG des JenTowers.

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„Ich habe diesen Traum seit fünf Jahren. Meiner Meinung nach passt das zweithöchste Hotel gut zu Jena“, sagte Machner. Als potentielle Kunden hat er Gäste der Friedrich-Schiller, der Institute und Industrie im Auge, sowie Kultur- und Bildungsreisen, Senioren und Privatpersonen. Mehr als eine Million Euro Gesamtbaukosten sind veranschlagt. Wenn alles gut läuft, könnten bereits die Silvestergäste ihre Zimmer beziehen. Doch die Bauarbeiten stellen natürlich eine logistische Herausforderung dar, immerhin stehen nur die sechs Lifts zur Verfügung. Der Transport von Baumaterial erfolgt in der Nacht. Für Materialien, die länger als 2,50 Meter sind, wird es Sonderfahrten geben. Sie werden auf den Lift gelegt und langsam in die Höhe transportiert.

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