Meine Suche nach Goethes Spuren am Erlkönig

Jena (Dr. Al-Kuwaiti) - Wenn ich die Leute in Jena frage wo es diese Gegend namens Erlkönig in Jena gibt, dann kommt zunächst die Überlegung dass sie den Erlkönig aus einer Ballade von Goethe kennen. Dann fügen die Gefragten hinzu dass sie aber nicht ganz genau wissen, wo der Erlkönig liegt. Und das ist typisch deutsch. Wer etwas nicht genau weiß der spekuliert auch nicht.

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Meine Suche nach Goethes Spuren am Erlkönig © Dr. Mohammed Al-Kuwaiti

Der Erlkönig ist mein Lieblingsgebiet in Jena. Ich bin von allem fasziniert was an der Saale liegt, ganz besonders am Wenigenjenaer Ufer.

Wenn man vom Paradiesbahnhof über die Brücke läuft und dann weiter an der Saale entlang in Richtung Jena Ost bis zur Straßenbahnlinie 2. Von da könnte man mit der Straßenbahn bis zur Ostschule fahren oder laufen und von hier aus in Richtung Jenzig laufen. Dann befindet man sich schon auf der Straße die sich „Am Erlkönig“ nennt. Hier beginnen die großen Gartenanlagen mit traumhaften Gärten, welche direkt an der Saale gegenüber vom Jenzig liegen. Wer die Natur liebt kann auch den ganzen Weg an der Saale entlanglaufen. Dann gelangt er auch zum Erlkönig.

Die Schönheit des Erlkönigs wird von 3 Bergen geprägt, dem Jenzig, dem großen und dem alten Gleisberg mit der Kunitzburg.

Das ist ein Stück echtes Paradies.
Ich ging einem Garten am Erlkönig, um zu fragen und vielleicht meine Neugier zu stillen über die Frage, ob Goethe hier beim Erlkönig war und ob er wohl hier die Inspiration zu seiner Ballade gefunden hat.
Ich schreibe auch Gedichte in Deutsch und Arabisch. Überall auf der Welt mögen es die Menschen, wenn sie ein schönes Erlebnis mit ihrer Fantasie ausschmücken und es dadurch noch schöner wird. So malen die Menschen auch ihre Götter und Mütter am schönsten aber Teufel und Hexen im Gegensatz dazu nicht so schön.
 Nach der Begrüßung sagte die Garteninhaberin zu mir: Ich habe für dich eine schöne Überraschung. Es war ein neugeborenes zwei Wochen altes Mädchen. Zur jetzigen Zeit trifft man selten ein Neugeborenes. Weil die Jugendlichen zuerst ihr Portmonee füllen müssen statt Kinder zur Welt zu bringen wie früher. Das liegt daran, dass jetzt alle um ihre Existenz kämpfen müssen. Danach kam die Mutter mit ihrem Baby zu mir um mich zu begrüßen. Ich war fasziniert von dem kleinen Mädchen. Aber es war für mich nicht genug sie nur anzuschauen. So fragte ich seine Mutti ob ich ihr Baby mal nehmen darf? Die junge Mutter war voller Stolz auf ihre neugeborene Perle und legte sie mir gleich in meiner Arme. Ich sah das schlafende Kind und wie im Schlaf seine Lippen lächelten. Dann fotografierte die Oma mich mit dem Baby.

Ich habe die Runde gemacht im Garten und ein bisschen bei der Gartenarbeit geholfen. Sie waren alle glücklich mit dem Frühlingswetter. Es war als hielte die Natur Hochzeit. Das Gefühl war himmlisch. Zwischen den Bergen und direkt am Fluss hört man die Vögel besonders schön zwitschern und das Wasser rauschen.
Das habe ich sehr gern.

Als Kind saß ich immer in meinem Geburtsort Kufa in Südirak am Euphrat und beobachtete die Möwen aus Deutschland. Dort halten sie sich zur Winterszeit auf. Für sie war warmes Wetter. Auf der Mitte des Flusses bildeten sich kleine Inseln. Die Vögel hielten Rast auf diesen Inseln. Die Kinder brachten Fladenbrot von zu Hause und fütterten damit die Möwen. Sie warfen Brotstücke hoch in die Luft und die Möwen fingen sie aus der Luft.

In Garten am Erlkönig waren zwei Jungen dabei ein Zelt zu Bauen. Sie heißen Ronny und Daniel. Das Baby heißt Dana. Ich hatte sie zuerst fotografiert. Danach begann die Grillzeit. Das Fleisch wurde zuerst gegrillt und anschließend noch gedünstet. Das hat meine Mutter in Irak auch immer am leckersten gemacht.
Mich beschäftigt die Frage, dass die Gegend Erlkönig heißt und eine Gaststätte auf dem Berg hat den gleichen Namen. Aber was hat Goethes Ballade damit zu tun? Goethe hatte viele Beziehungen zu verschieden Dichtern im Ausland und verstand mehrere Sprachen. So könnte es sein, dass der Name Erlkönig aus einer persischen Dichtung stammt. Oder die Geheimnisse des Namens kamen aus dem Herzen Goethes, aus seiner Fantasie.

Für den Inhalt des Textes ist der oben angegebene Bürgerreporter verantwortlich.

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