Meiningen (tk) - Haben Sie sich als Meininger nicht auch schon einmal gefragt, wer eigentlich dieser Ludwig Chronegk war oder woher die „Schlundgasse“ ihren eigentümlichen Namen bekam? Einige solcher Wissenslücken können sich nun ganz leicht schließen lassen. An zahlreichen Straßenschildern der Stadt wurden jetzt Zusatzschilder angebracht, auf denen man sich darüber belesen kann, wie die jeweilige Straße einst zu ihrem Namen kam.
Die Ernestinerstraße ist nur eine von vielen Straßen der Meininger Innenstadt, an deren Beschilderung man sich jetzt über die Herkunft des Straßennamens belesen kann.
© Foto: Tina KwiatkowskiHatte es ein derartiges Schild bisher nur in der Günter-Raphael-Straße gegeben, wurden nun auch die Straßenschilder einiger Haupt- und Nebenstraßen der Innenstadt um solche zusätzlichen Informationen ergänzt. Der Anfang war bereits am 13. Oktober 2011 in der Georgstraße gemacht worden, wo ein kleines Zusatzschild seither darüber informiert, dass Meiningens Einkaufsstraße keineswegs nach Theaterherzog Georg II., sondern nach dessen Großvater, benannt ist. Darüber hinaus können sich Interessierte fortan in der Anton-Ulrich-Straße, der Bernhardstraße, der Ludwig-Chronegk-Straße, der Eduard-Fritze-Straße, der Ernestinerstraße, der Luisen- und Eleonorenstraße, der Marienstraße, der Sachsenstraße, der Schlundgasse sowie der Wettinerstraße über deren jeweilige Namensherkunft belesen.
Die Idee für die Beschilderungsinitiative kam von der Arbeitsgruppe „Altstadt und Denkmale“ des Kuratoriums Kulturstadt Meiningen, welche auch den textlichen Inhalt der Schilder erarbeitete und vor etwa einem Monat an den Leiter des städtischen Bauamtes, Rolf Kölsche, überreichte. Die neuen Zusatzschilder sollen nicht nur Touristen und Gästen der Stadt eine hilfreiche und spannende Orientierung geben, sondern auch die eine oder andere Wissenslücke bei den Meiningern füllen. Sie sind immer am Anfangs- und Endpunkt der jeweiligen Straße zu finden.
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