Milz (wotan) - Zu Beginn seiner Jubiläumsveranstaltung hatte der MCV eine Diaschau von Bildern aus der 50-jährigen Geschichte des Milzer Karnevalsvereins gestellt und so der Pioniere der "fünften Jahreszeit" gedacht.
Der Sprecher des Elferrates begrüßte neben den Milzern auch die Gäste aus den umliegenden Gemeinden und der Stadt Römhild. Johannes sorgte als Milzer Storch für Heiterkeit mit seiner Büttenrede, bei der ihm seine Mutter geholfen und die Namen der Milzer Familien eingebaut hatte.
Ein zentrales Thema in den Beiträgen war die Gebietsreform „Obrigkeiten ließen verkünden, sollten sich zu einer großen Stadt“ verbünden“. Die Kindergarde „Stürchlich“ hatte man sich vom Nachbarort Eicha ausgeborgt und die Kleinen bewiesen viel Potential.
Die Zimmerei Lindner sponserte einen hölzernen Storch, den ein Hobbykünstler mit der Motorsäge geschnitten hatte. Nach der Faschingszeit wird das Milzer Symbol auf dem Kirchendach sein Domizil finden. Die Sänger vom „Heißen Stein“ ehrten den Storch mit einem Lied: „Wo die Störche wohnen, da kenn ich mich aus, da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus …“. Die Nachwuchsgarde überraschte als Zugabe mit einem Geburtstagsständchen an den 50-jährigen MCV.
Cornelia und Jan Lautensack strapazierten als zwei alte Damen die Lachmuskeln. Eine von ihnen klagte über Magenbeschwerden, gegen die sie teures Nashornöl aus Afrika einnehme. Als die andere das bezweifelte, holte sie die Flasche hervor und sagte, auf dem Etikett stünde Rhinozerosöl. Ihre Partnerin las selbst das Schild und erklärte triumphierend, da stünde Rizinusöl, was auch die Erklärung für die Magenbeschwerden sei.
Das Gesangsduo Ingolf und Annemarie nahmen unter anderem „billige Reize“ aufs Korn. Nicht jeder Karnevalsverein kann auf einen echten Pfarrer in der Bütt verweisen. Pfarrer Thomas befasste sich ebenfalls mit der Gebietsreform, „Alle Leute sagen heute, besser geht es in der Meute“.
Verdienstvolle Närrinnen und Narren sind mit Jubiläumsorden ausgezeichnet worden.
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