(djd/pt) - 2011 wurde in Deutschland erstmals mehr Strom aus erneuerbarer Energie als aus Steinkohle oder Atomkraft erzeugt. Die erneuerbaren Energien kamen auf einen Anteil von 20 Prozent am gesamten Strommix, Steinkohle auf 19 und die Atomkraft auf 18 Prozent. Wer einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und die Energiewende vorantreiben möchte, entscheidet sich heute für einen der vielen Ökostromtarife.
Der Haken daran: Bei weitem nicht jeder dieser Tarife hält, was er verspricht. Das ergab eine umfangreiche Studie der Stiftung Warentest (Heft 2/2012). Wem wichtig ist, dass der jeweilige Anbieter neben dem Ökostrom nicht auch noch Atom- und Kohlestrom verkauft, der sollte sich demnach am besten für einen unabhängigen Ökostromanbieter entscheiden.
19 Ökostromtarife im Vergleich
Die Verbraucherschützer nahmen 19 Ökostromtarife unter die Lupe, die bundesweit jeder Verbraucher wählen kann. Die Auswahl beschränkte sich auf Angebote mit einer Vertragslaufzeit von mindestens einem halben Jahr. Entscheidendes Kriterium für einen guten Tarif war, dass der Anbieter effektiv dazu beiträgt, dass erneuerbare Energien ausgebaut werden und dass der jeweilige Ökotarif konventionellen Strom vom Markt verdrängt. Erst dann entstehe ein echter Umweltnutzen.
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