Unstrut-Hainich-Kreis (ut/dl) - Frau Helga Kramer und 20 weitere Frauen aus dem Verein DDR geschiedener Frauen weilten kürzlich auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Patrick Kurth, FDP, in Berlin.
Die Frauen nutzten die Gelegenheit bei einer Gesprächsrunde mit Dr. Koppelin im Bundestag, um auf die Benachteiligung der in der DDR geschiedenen Frauen im bundesdeutschen Rentenrecht hinzuweisen und diesbezüglich Informationsmaterialien zu übergeben. Der Verein DDR geschiedener Frauen hat bereits 2010 juristisch einen neuen Weg beschritten, um endlich zur Gerechtigkeit zu gelangen. Der UN-Ausschuss zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau (CEDAW) hat nach Anhörung einen 70 seitigen Antrag eingebracht. Sollte dieser nach Prüfung noch Fragen offen lassen, wird die Bundesregierung um Stellungnahme und Abänderung angerufen. Frau Kramer weist darauf hin, dass es für Betroffene wichtig ist, sich beim Büroservice für "Verein der in der DDR geschiedenen Frauen" unter der Telefonnummer 0361-66020241 registrieren zu lassen und einen Fragebogen zu beantworten. Nur so wird es möglich sein, die konkrete Anzahl der betroffenen Frauen zu ermitteln. Die Regionalgruppe DDR geschiedener Frauen trifft sich alle zwei Monate jeweils um 15.00 Uhr in Mühlhausen, Steinweg 43 in den Räumen der Volkssolidarität. (Termine: 18.09.12 und 20.11.12)
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