Staatssekretär besuchte LAPROMA AG

Landwirtschaft setzt auf Vielfältigkeit

Schloßvippach (mg) – Am 18. Oktober besichtigte Roland Richwien, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien die Erzeuger- und Handels-AG LAPROMA in Schloßvippach.

Bild anzeigen
Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien Roland Richwien (Mitte) informierte sich bei der LAPROMA AG über den Stand der Dinge. © Matthias Gränzdörfer

Das Unternehmen bewirtschaftet mit seinen beiden Töchtern insgesamt 2.870 ha landwirtschaftliche Nutzfläche und hat einen Bestand von ca. 1.670 Rinder, davon 850 Milchkühe. Die Milchleistung im Durchschnitt der letzten 10 Jahre beträgt 10.270 kg bei einer Reproduktionsrate von 28,3 %. Auf 2.120 ha werden im Bereich Marktfrucht 11.000 Tonnen Getreide, 1.600 Tonnen Raps und 5.500 Tonnen Zuckerrüben erzeugt. Der Futterbau erfolgt auf ca. 680 Hektar. Die jährliche Produktion beträgt 12.000 Tonnen Maissilage, 5.000 Tonnen AWS-Luzerne, 700 Tonnen Futterstroh und 200 Tonnen Luzerneheu. Die LAPROMA AG in Schloßvippach beschäftigt 43 Mitarbeiter und 7 Azubis. In der Tierproduktion betreuen 20 Mitarbeiter über 2000 Rinder, davon 850 Milchkühe. Die Produktionsschwerpunkte liegen hier auf der Milcherzeugung und der Färsenaufzucht. Sehr interessiert zeigte sich der Staatssekretär über das Biomassekraftwerk das vergangenen Dezember in Betrieb genommen wurde, und von der LAPROMA und der Firma EKS Aust gemeinsam gebaut wurde. Investiert wurden 3,7 Millionen Euro. Momentan liegt die Energieausbeute aus dem Biomassekraftwerk bei etwas über der Hälfte der angepeilten knapp 500 KW pro Stunde. Es ist das erste Kraftwerk nur auf der Basis von Stalldung in der Region.

Staatssekretär besuchte LAPROMA AG

© Matthias Gränzdörfer

Bewerten Sie diesen Artikel

0.0
0,0 (0 Stimmen)

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken

Weiterführende Links zum Thema

Anzeige

Noch keine Kommentare vorhanden

Zu diesem Artikel wurde noch kein Kommentar hinterlassen, schreiben Sie doch den ersten.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder
Als Startseite festlegen Facebook Twitter RSS-Feeds Mobile