Teilnehmer- und Temperaturrekorde

Heißer 22. Citylauf in Arnstadt

Arnstadt (ke) - Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen begaben sich am vergangenen Samstag über 1000 Läufer auf die Strecken durch die Arnstädter Innenstadt. Das waren so viele wie nie zuvor.   

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Die Läufer hatten zum 22. Arnstädter Citylauf vor allem mit den hohen Temperaturen zu kämpfen.

© Foto: Kerstin Engelmann

Die meisten Läufer starteten beim Jedermannslauf zum 1,5 Kilometer langen Rundkurs, der durch die sommerlichen Temperaturen für so manchen untrainierten Läufer zur echten Herausforderung wurde.

In den drei Wertungsläufen über 3, 5 und 10 Kilometer kamen nicht nur die knapp 250 Läufer, sondern auch die vielen fleißigen Helfer an der Strecke und den Versorgungsstationen mächtig ins Schwitzen. Und selbst die Zuschauer suchten sich zum Anfeuern lieber ein schattiges Plätzchen. Passend begleitet und angefeuert wurden die Läufer an der Strecke auch durch Capoera- und Trommelklänge.

Den 10-Kilometer-Hauptlauf gewann Marcel Bräutigam von der LG Ohra-Hörselgas in einer Zeit von 33:15 Minuten. Auch wenn er aufgrund der hohen Temperaturen deutlich unter seiner Bestleistung blieb, kam er mit fast fünf Minuten Vorsprung vor dem zweitplatzierten Stefan Senz  vom SV Ichtershausen ins Ziel. Platz drei belegte Florian Bergmann aus Ilmenau. Als beste Frau kam Vorjahressiegerin Juliane Heinze vom AC Apolda nach 42:24 Minuten ins Ziel. Platz zwei sicherte sich Kassandra Reiche vor Ljuba Köhler (beide vom LSV Lok Arnstadt).

Die Hitzeschlacht wurde einigen Läufern zum Verhängnis. Während Mitfavorit Tim Herold vom ASV Erfurt seinen Lauf abbrach, überschätzten einige Läufer ihre Kräfte und mussten der Hitze Tribut zollen. Drei Sportler mussten gar vor Ort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Mit großer Begeisterung gingen am Nachmittag auch die jüngsten Läufer an den Start. Unterstützt von Eltern, Großeltern oder Geschwistern zeigten sie, dass man mit dem Laufen gar nicht früh genug beginnen kann. Und während einige Zweijährige noch ins Ziel getragen werden mussten, wussten die älteren Kindergartenkinder schon ganz genau, wo es lang geht. Am Ende waren alle stolz auf ihre Teilnahmeurkunden.

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