OB Schröter erhöht Bauprognose

Jena erhält bis 2015 deutlich mehr Wohnraum

Jena (anw) – Bis 2015 könnten in Jena rund 2.200 neue Wohneinheiten entstehen. Diese Prognose gab OB Albrecht Schröter (SPD) am Dienstag ab. Schröter bezog sich auf die von der Verwaltung erteilten Baugenehmigungen sowie Absichtserklärungen größerer Bauträger.

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Im Sonnenhof der WG „Carl Zeiss“ am Löbdergraben entstehen 29 Wohnungen bis 2013.

© Foto: sho

Der Jenaer Stadtrat hatte vor ziemlich genau einem Jahr beschlossen, in Jena müssten innerhalb von vier Jahren 1.500 neue Wohneinheiten entstehen, um den Druck auf dem Wohnungsmarkt zu entschärfen. „Die Wohnungsnot in Jena wird oft thematisiert, die Praxis zeigt einen wachsenden Wohnungsmarkt“, reagierte Schröter auf immer wieder geäußerte Kritiken.

Aktuell würden realisiert Projekte in der Westbahnhofstraße/Kochstraße (81 WE), Sonnenhof der WG „Carl Zeiss“ am Löbdergraben (29), Am Bibliotheksweg (20) und in der ehemaligen Kita in der Oßmaritzer Straße (17), um größere benennen. Im früheren Fritz-Ritter-Heim in Lobeda-West sei mit der Entkernung begonnen worden, der Bauträger gehe von 518 WE aus. Erschließungsverträge wären geschlossen worden für Neubauten in Ilmnitz (26 WE), an der Carl-Zeiss-Promenade (37) und im Dröselbaugebiet Zwätzen (72).

Größere Investitionen seien laut Schröter geplant an der Camburger Straße von gleich mehreren Bauträgern, am Hausberg, im Steinweg und im Alten Schloss in Lobeda-Altstadt.

Allein jenawohnen möchte bis 2015 mindestens 375 WE neu errichten, darunter an den Standorten Friedensbergterrassen, Eichplatz und der Neugasse.

Zusätzlich werde investiert für das studentische Wohnen. In der Realisierung bzw. Planung stünden Projekte mit rund 450 Plätzen.

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