Werben mit einem E-Rennboliden

Magnetworld AG aus Jena stellt in Hannover aus

 Jena (anw) - Die Magnetworld AG aus Jena wird mit einem Rennauto zur Hannover Messe aufwarten. Dass auf der weltgrößten Industriemesse vom 23. bis 27. April 2012 ein Rennbolide den firmeneigenen Messestand C11 in Halle 25 ziert, hat gute Gründe. Schließlich handelt es sich um einen E-Rennwagen - und in solch einem mit Strom angetriebenen Boliden dürfen Magneten nicht fehlen. Dafür wurde der Messestand bei der 5. Teilnahme des Unternehmens an der Hannovermesse von 20 auf 36 qu deutlich vergrößert. Magnet World will weiter Tempo aufnehmen.

Bild anzeigen

Sybille Pukallus (l.) und Gesine Schmidt mit einem E-Rennwagen des WAZ Racing Teams, dessen Elektromotoren mit Magneten von Magnetworld bestückt sind.

© Foto: Magnetworld

Der E-Rennwagen des WHZ Racing Teams ist mit vier Elektromotoren ausgerüstet. Die Magneten lieferte Magnetworld. Entwickelt und gebaut wird der Rennwagen von Studenten der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Seit 2006 tüfteln die Studenten in Zwickau an Rennautos, um in der Formula Student Electric starten zu können. In drei Sekunden kann auf Tempo 100 beschleunigt werden. Und auch das Jenaer Unternehmen möchte seine wirtschaftliche Entwicklung beschleunigen.

Ohne Magneten würde die Welt nicht aneinanderhaften können. In CD-Anlagen, Handys, Autos, Computer, um nur eine einige Beispiele, stecken Magneten. Sie sind längst unersetzbare Bestandteil des Alltags. Die Hälfte der von Magnetworld vertriebenen Magneten, die in China, u. a. in Peking und Shanghai, produziert werden, wird an die Automobilzulieferindustrie ausgeliefert. Wer einen Ferrari fährt, fährt Magnetworld-Magneten. Käufer in Brasilien, Indien, vor allem Europa, stehen auf der Referenzliste des Jenaer Unternehmens.

„In Hannover wollen wir Kundenkontakte pflegen und neue Kunden gewinnen", begründet Firmengründer Dr. Minzhi Wu den Messeauftritt in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Und um die Neuheiten vorzustellen. Beispielsweise das „HAMOD", ein digitales magnetooptisches Auslesesystem zum schnellen und präzisen Visualisieren magnetischer Strukturen und Feldstärken. Inhomogenitäten und Risse in ferromagnetischen Materialien können mit HAMOD direkt abgebildet werden. Der Nutzer kann also erkennen, ob die in seiner Technik eingebauten Magneten noch einwandfrei funktionieren. Neue Perspektiven für Umsatzsteigerungen sieht der Firmeninhaber im gesamten Bereich Umwelttechnik.

Magnetworld nutzt die Thüringer Forschungslandschaft für Innovationen. Kooperationen funktionieren mit dem Institut für Photonische Technologien (IPHT) auf dem Beutenberg-Campus, hier promovierte Dr. Wu Anfang der 90er Jahre, dem Innovent e.V. Technologieentwicklung Jena und der TU Ilmenau.

2012 bietet für den aus China stammenden Dr. Wu eine zusätzliche Motivation, in Hannover präsent zu sein: China ist das diesjährige Partnerland der Messe.

Bewerten Sie diesen Artikel

0.0
0,0 (0 Stimmen)

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Noch keine Kommentare vorhanden

Zu diesem Artikel wurde noch kein Kommentar hinterlassen, schreiben Sie doch den ersten.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder
Als Startseite festlegen Facebook Twitter RSS-Feeds Mobile