Gera (pt) - Zum 17. Powertriathlon kamen bei schönstem Wetter, mehr als 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland nach Gera. Rund um den Hofwiesenpark kam es zu Verkehrsbehinderungen, da die Schnellstraße zwischen Theater und Heinrichsbrücke für die Triatlethen als Strecke bei der Raddisziplin genutzt wurde.
Die Sieger des 17. Powertriathlons in Gera v.l.: Daniel Gebert (Triathlon WVC/TSV 1880 Gera-Zwötzen; 2.Platz), Lars Erik Fricke (AC Apolda; 1.Platz), Thomas Schmidt (6.Platz), Robin Schneider (TSV 1880 Gera-Zwötzen), Thomas Strobl (Sportmedizin München; 5.Platz)
© Peter ThieleUm 9 Uhr startete der Powertriathlon der Männer über die Olympische Distanz im Hofwiesenbad. Die Athleten mussten hier eine Strecke von 1,5 Kilometer absolvieren. Das bedeutete 30 Bahnen im Kraul-Stil und für den Schnellsten im ersten Drittel Robin Schneider (TSV 1880 Gera-Zwötzen), 19 Minuten und 16 Sekunden. Das waren 2 Minuten und 14 Sekunden Vorsprung auf Lars Erik Fricke (AC Apolda) und Frank Schindler (Triathlon Jena e.V.). Dann der Wechsel zum Radfahren. Ein Strecke von 40 Kilometer musste jetzt absolvierte werden. Also Sprint zum Rad und auf die Strecke.
Schnellster beim Wechsel war hier mit 1:08 min Daniel Gebert (Triathlon WVC/TSV 1880 Gera-Zwötzen). Allerdings brauchte auch keiner der restlichen 52 Starter länger als 2 Minuten.
Auf der 40 km Radstrecke (8 Runden) führte zunächst Robin Schneider aus Gera, hatte dann aber mit Problemen am Hightechrad zu kämpfen und musste im Verlaufe des Rennens diese Position abgeben und rutschte an Platz 4. Die Spitze übernahm dann Lars Erik Fricke und fuhr sich Runde um Runde einen Vorsprung von 1 Minute und 27 Sekunden heraus. Ihm folgten beim Wechsel zur Laufstrecke Hubert Hammerl (Triathlon Jena e.V.) und Daniel Gebert. Schnellster über die Raddistanz war übrigens Marcel Stein vom TriaTeam Vfa Rochlitz, mit 54 Minuten und 56 Sekunden. Beim Schwimmen kam er noch als Letzter aus dem Becken.
17. Powertriathlon in Gera
© Peter ThieleDer Laufkurs hatte eine Länge von 2,5 Kilometer (von 10 Kilometern) und startete am Hofwiesenbad, führte über die Untermhäuser Brücke, den Faulenzer Weg und zurück zum Startzielbereich.
Betrug Daniel Geberts Rückstand beim zweiten Wechsel auf den Führenden Fricke noch 1 Minute 55 Sekunden, schrumpfte diese Zeit merklich schnell ein. Pro Runde holte Gebert zwischen 20 bis 30 Sekunden auf. Trotz der Aufholjagd reichte es nicht ganz.
Als Erster und nach einer Gesamtzeit von 1 Stunde 56 Minuten und 33 Sekunden erreichte Lars Erik Fricke das Ziel. Auf dem Zweiten Platz, mit nur noch 30 Sekunden Abstand, folgte ihm Daniel Gebert. Den Dritten Platz holte sich Hubert Hammerl, der Vorjahressieger. Sein Abstand zum Erstplatzierten betrug 3 Minuten und 3 Sekunden.
Auf dem Vierten Platz folgte Robin Schneider vom TSV 1880 Gera Zwötzen, mit einer Gesamtzeit von 2 Stunden 1 Minute und 42 Sekunden. Der letzte Triathlet erreichte das Ziel nach gut 2 Stunden und 38 Minuten.
Zur Siegerehrung gab es dann für die Sieger zur Belohnung, ein riesiges Glas alkoholfreies Bier vom Sponsor.
Meteorlogen hatten Sturm und Unwetter vorhergesagt, aber die Athleten, die ehrenamtlichen Helfer, Sponsoren und das Orga-Team um Stefan Würfel und Jens Winter blieben bis zum späten Nachmittag von Regen verschont. Stattdessen praller Sonnenschein und hohe Temperaturen im Hofwiesenpark.
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