Die Polizei berichtet:

Bilanz der Geschwindigkeitskontrollen

Kreis Höxter (ozv) - Auf großes Interesse ist die von Dienstag, 03.07.2012, bis Mittwoch, 04.07.2012 landesweit angelegte Geschwindigkeitskontrolle bei den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Höxter gestoßen. Viele hatten der Polizei im Vorfeld gesagt, an welchen Stellen sie sich über das zu hohe Tempo der Fahrzeuge ärgern. Trotz Ankündigung waren auch diesmal einige Verkehrsteilnehmer viel zu schnell unterwegs.

„ Fast alle Bürgerinnen und Bürger, die eine Messstelle vorgeschlagen haben, sind auch vor Ort erschienen und haben der Polizei über die Schulter geschaut“, so Markus Tewes als Einsatzleiter der Polizei. Die Menschen waren positiv gestimmt und freuten sich, dass ihr Wutpunkt auch Beachtung fand. Nicht jeder Vorschlag konnte innerhalb der 24 Stunden realisiert werden, doch es geht nichts verloren! Die Polizei kümmert sich auch weiterhin um die Anliegen ihrer Bevölkerung.

Von Dienstagmorgen, 6 Uhr, bis Mittwochmorgen, 6 Uhr, hatte die Kreispolizeibehörde Höxter Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Der Schwerpunkt lag auf der Zeit von 13 Uhr bis 21 Uhr als Hauptunfallzeit im Kreis. Insgesamt wurden 6130 Fahrzeuge an 30 Messstellen kontrolliert.

22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei waren im Einsatz, Unterstützung erhielten sie durch den Radarwagen des Kreises.

268 Personen waren zu schnell unterwegs, hiervon müssen 29 mit einem Bußgeldverfahren rechnen. 5 sonstige Verstöße zählte die Polizei bis zum Abend.

Vier Fahrzeugführern drohen nun empfindliche Fahrverbote: Ein 43-jähriger VW-Fahrer aus Steinheim war auf der B 239 mit 143 km/h statt 100 km/h unterwegs. Und auch auf der Ostwestfalenstraße im Bereich Nieheim wurden zwei Fahrzeugführer mit 160 bzw. 175 Stundenkilometern gemessen. Vorgeschrieben ist auch hier 100 km/h. Zudem hatte es ein Fahrer auf der L 954 bei Himmighausen besonders eilig: 127 km/h anstatt der erlaubten 70 km/h!

Erstaunlich erscheint, dass trotz Ankündigung des Blitzmarathons noch so viele Fahrer zu schnell unterwegs waren. Und beim Anhalten gaben viele Verkehrsteilnehmer an, von der Aktion gewusst zu haben.

So bleibt das Ziel der Polizei auch weiterhin, das Geschwindigkeitsniveau generell zu senken. Dazu Markus Tewes:“ Das Auto ist das gefährlichste Stück Technik, welches wir Menschen erfunden haben. Überhöhte Geschwindigkeit ist der Killer Nr. 1. Unabhängig von der Frage, wer den Unfall verursacht hat, entscheidet die gefahrene Geschwindigkeit über Leben und Tod!“

Die Verkehrsteilnehmer sollten sich auch zukünftig immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, um sich und Andere im Straßenverkehr nicht zu gefährden.

Die Polizei wird weiterhin Geschwindigkeitskontrollen durchführen.

Bewerten Sie diesen Artikel

0.0
0,0 (0 Stimmen)

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Noch keine Kommentare vorhanden

Zu diesem Artikel wurde noch kein Kommentar hinterlassen, schreiben Sie doch den ersten.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder
Als Startseite festlegen Facebook Twitter RSS-Feeds Mobile