Gewappnet für den Frühling:

Kinderdorffamilie Dierkes hat neues Spielgerät selbst gestrichen

Bild anzeigen

Ein starkes Team: Während die Erwachsenen letzte Hand an das Spielgerüst anlegten, konnten die Kinder schon mal die frische Luft genießen und draußen toben. Dank der vielen Spielmöglichkeiten am Gerüst, macht das ab diesem Frühjahr sogar noch viel mehr Spaß.

© Foto: privat

Lauenförde (usm) - Auf ihr neues Spielgerüst im Garten ist die Kinderdorffamilie Dierkes besonders stolz. Die neue Errungenschaft erfüllt nicht nur alle Wünsche der Kinder an ein Outdoor-Spielzeug, Kinderdorfmutter Bianka Dierkes plante die Freizeitgerätschaft auch auf lange Sicht und extra groß. Wirklich besonders aber macht dieses Schmuckstück die Eigenleistung, die in ihm steckt.
Als Bianka Dierkes von dem Plan sprach, ein großes Gartenspielzeug für alle anzuschaffen, waren sich die vier Kinderdorfkinder in ihrem Haus schnell einig: Es stand fest, dass es definitiv eine Möglichkeit zum Rutschen, viel Platz zum Schaukeln und einen ordentlichen Sandkasten beherbergen muss. Natürlich berücksichtigte Bianka Dierkes diese Wünsche. Was die 5- bis 9-Jährigen jedoch noch nicht ahnten: Als Leiterin der Kinderdorffamilie plante sie noch weit über diese Wünsche hinaus. So dachte die 31-jährige gelernte Erzieherin auch an die Freunde und Nachbarskinder, die von Zeit zu Zeit zu den vier quirligen Jungen und Mädchen im Kinderdorfhaus Dierkes stoßen. Somit stand schon einmal fest, dass das künftige Spielgerüst ein XXL-Spielgerüst werden müsste. Die Errungenschaft im Kinderdorfgarten bietet nun neben Sandkasten, einer Rutsche und zwei Schaukeln auch eine integrierte Holzhütte, die für viele Spielzwecke Verwendung finden kann sowie eine ordentliche Kletterstrecke.
Die Tischlerei direkt aus dem Ort Lauenförde baute das Spielgerät auf. Aber damit war die Arbeit noch nicht erledigt. Damit die Kinder auch möglichst lange ihren Spaß mit dem Spielgerät haben musste das ganze noch mit geeigneter Holzschutzfarbe gestrichen werden. Bianka Dierkes zögerte nicht lange: Zusammen mit ihrer fest angestellten Erzieherin Erika Rockel wurde das Klettergerüst eigenhändig grundiert und gestrichen. „Warum sollten wir das nicht selber machen können?“ fragt Bianka Dierkes ganz pragmatisch und weist auf einen weiteren Vorteil hin: „Während ich so anfallende Arbeiten an der frischen Luft erledigen kann, sind auch die Kinder draußen an der frischen Luft und haben Spaß.“

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder