Ottstedt (kis) - Die kleine Ottstedter von Kirche hat mächtig viel zu tragen. Der Grund befindet sich nicht „am Berge“, sondern hängt an den Wänden (nicht weit entfernt von Magdala). Von hier blicken zahlreiche Gesichter auf das frisch sanierte Gotteshaus. Dabei schauen die meisten Personen auf den Bildern munter und lustig drein. Können sie ja auch, denn der Anlass gibt jährlich Grund zum Feiern.
Immer wieder gerne kommen Gäste aus nah und fern nach Ottstedt, um die Kirche, die Kirmes-Bilder-Ausstellung und das kleine Museum zu besichtigen. Auch für diesen Sommer haben sich bereits Gruppen angemeldet
© Foto: kisDie Kirmes, die traditionell zu Pfingsten stattfindet, und besonders das sonntägliche Ständchen bieten genügend Motive für Schnappschüsse. Und so gelangten auch im Laufe mehrerer Jahre hunderte Aufnahmen ins Archiv. Ein Schatz, den nur die beiden Fotografinnen kannten: Birthe und Kirsten Seyfarth. Pünktlich zum Ottstedter Jubiläum (725-Jahr-Feier vor zwei Jahren) wurden die Aufnahmen wieder herausgesucht, ein wenig vom „Staub“ befreit und in Form von Collagen ins rechte Bild gerückt. Entstanden sind so 30 großformatige Bilder, die - jedes für sich - etwa 5 bis 10 Fotografien vereinen. Und was passte besser, diese Aufnahmen in die Kirche zu holen und damit auch die Bewohner mal wieder in ihr Gotteshaus zu locken?
Nun haben die Bilder wacker im Gemäuer „überwintert“ und werden am kommenden Sonntag die Kirmespärchen zum Betrachten verlocken.
Nach dem Gottesdienst beginnt übrigens das alljährliche Ständchen. Die Fotografinnen Birthe und Kirsten Seyfarth haben dann ganz sicher ihre Kameras startklar, um die aktuellen Kirmesgänger „einzufangen“. Vielleicht ja für eine nächste Ausstellung oder nur zur Freude der Ottstedter.
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