Heiligenstadt (Bundestagsbüro Manfred Grund/ts) - Knapp 100 Millionen Euro sind in den 20 Jahren zwischen 1991 und 2010 aus dem Bundeshaushalt in städtebauliche Projekte Nordthüringens geflossen. Diese jetzt bekannt gewordene Bilanz besprach Abgeordneter Manfred Grund mit Verkehrs- und Bauminister Peter Ramsauer in Berlin.
Die Kreisstädte Mühlhausen und Nordhausen haben am stärksten von der Bundesförderung profitiert. Mehr als 30 Millionen Euro flossen unmittelbar in Entwicklungsprogramme in Mühlhausen, die Hälfte allein in den Denkmalschutz. Fast 30 Millionen Euro überwies der Bund nach Nordhausen. Auch andere Kommunen Nordthüringens wurden berücksichtigt. Die Einheitsstadt Leinefelde-Worbis erhielt für den Stadtumbau und die „Soziale Stadt" etwas mehr als 13 Millionen Euro, auch Dank der Teilnahme an der EXPO 2000. Mit elf Millionen Euro wurden Projekte in Heiligenstadt gefördert. Heringen/Helme, Bleicherode, Ellrich und Niederorschel verbuchten eine Förderung von jeweils gut zwei Millionen Euro, Dingelstädt 4,37 Millionen. Auch Nohra und Bischofferode waren mit mehr als 100.000 Euro bedacht worden. Grund sagte nach dem Treffen mit Minister Raumsauer: „Der Bund förderte nicht nur die Wiederherstellung alter Bausubstanz in den Innenstädten sondern auch die Verbesserung der Wohnqualität in Plattenbaugebieten. Wenn wir heute die Stadtbilder mit denen von vor 20 Jahren vergleichen, wird klar, dass die Städtebauförderung eine Erfolgsgeschichte ist. Der Einsatz der vielen Millionen hat sich gelohnt." Die Förderungen stoßen etwa das siebenfache Volumen an Investitionen an und sichern auf diese Weise Beschäftigung. Von den aus der Städtebauförderung folgenden kleinteiligen kommunalen Investitionen profitieren insbesondere die regionalen Handwerks- und Baugewerbebetriebe und ihre Mitarbeiter.
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