Rhön (sj) - Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen e.V. hat das Projekt „Tiergenetische Ressourcen in Biosphärenreservaten in Deutschland" gestartet.
Um alten Nutztierrassen auf die Spur zu kommen, sucht die Gesellschaft den Kontakt zu möglichst vielen tierhaltenden landwirtschaftlichen Betrieben, Hobbytierhaltern, Tier- und Kleintierzüchtern im Biosphärenreservat Rhön, also in den Landkreisen Wartburgkreis, Schmalkalden-Meiningen, Fulda sowie in den gesamten Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld. Es geht um alte und gefährdete Rassen von Rindern, Schafen, Ziegen, Pferden, Eseln, Hütehunden, Kaninchen, Hühner, Enten, Gänsen, Puten und Haustauben. Die Verwaltungsstellen des Biosphärenreservates Rhön in Bayern, Hessen und Thüringen unterstützen das Projekt und bitten Interessierte um Mitarbeit. Alle, die bereits alte Nutztierrassen halten oder daran Interesse haben, werden gebeten, einen Projekt-Fragebogen auszufüllen, den sie bei der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen anfordern oder im Internet herunterladen können. Auch bei den Verwaltungsstellen des Biosphärenreservats Rhön selbst ist er erhältlich.
Noch keine Kommentare vorhanden