Dermbach (Henn) - Gleich zwei Vereine aus Dermbach bemühen sich um ein Domizil in der ehemaligen Mitropa-Gaststätte im alten Bahnhof der Gemeinde.
Zum einen möchten der Verein „Cars in Action“ Dermbach endlich einziehen. Der Motorsportverein braucht dringend ein Vereinsdomizil mit ausreichend Parkmöglichkeiten vor der Tür. Zum anderen möchte Egon Gottbehüt vom VDK die Räume nutzen. Der VDK hat bereits einen Anlaufpunkt in der Verwaltungsgemeinschaft in Dermbach. Im Gemeinderat traf man nun aufeinander. Der amtierende Bürgermeister Thomas Hugk stellte gleich am Anfang klar, dass eine Entscheidung an diesem Abend nicht fallen wird. Trotzdem wolle man beiden Vereinen im Rahmen der Bürgerfragestunde die Möglichkeit geben, ihre Argumente zu erläutern. Für den Motorsportverein „Cars in Action“ tat das Ehrenmitglied Detlef Irrgang. Die „Cars in Action“ seien kein Raserverein, sondern bemühen sich um die Jugend, organisieren Treffen und arbeiten mit der Verkehrswacht zusammen, betonte Irrgang. Nach einer Grundsanierung durch die Gemeinde wollten die Mitglieder von „Cars in Action“ Dermbach die weiteren Arbeiten selbst übernehmen und einziehen. Egon Gottbehüt wiederum ging auf die Bedeutung des VDK ein und stellte klar, dass der Sozialverband eine wichtige Stütze für Behinderte und alte Menschen ist. Der amtierenden Bürgermeister Thomas Hugk fasste nach der Diskussion die Fakten zusammen. Der VDK sei ein wichtiger Verein. Dem Sozialverband wurde das Angebot gemacht, einen weiteren Raum in der Verwaltungsgemeinschaft zu nutzen. Für Veranstaltungen würde auch die Schlosshalle oder der Schlosssaal zu Verfügung stehen, die barrierefrei erreichbar sind. Thomas Hugk betonte aber auch, dass man die mündliche Zusage für die Motorsportfreunde nicht einfach ignorieren könne. Ohnehin würde eine Entscheidung erst fallen, wenn die nötige Grundsanierung erfolgt sei. Aus Gewährleistungsgründen könne man den Einbau der Heizung und die Verlegung von Strom nicht den Vereinen überlassen. Eine Prüfung der vorgebrachten Argumente beider Vereine durch den Gemeinderat wurde zugesagt. Eine Tendenz, die Räume den Motorsportfreunden zu überlassen, war aber spürbar.
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