Golmbach (ozm) - Am 19. April 2012 fand in Golmbach der Workshop „Energieeffizienz und regionale Wertschöpfung durch energetische Gebäudemodernisierung“ statt. Teilgenommen haben 24 Vertreter aus Politik und Verwaltung, Handwerk, Ingenieurbüros sowie von Energieversorgern und Finanzinstituten. Anhand des Beispiels der Region Hannover konnte aufzeigt werden, dass Klimaschutz nicht nur den Kapitalabfluss aus der Region verringert, sondern vielmehr zu zusätzlichen Aufträgen für die lokale Wirtschaft führt, Arbeitsplätze in der Region schafft, dadurch die Steuereinnahmen der Kommunen erhöht und somit insgesamt ein wichtiges Instrument für die Zukunftssicherung ist.
Zu dem Workshop „Bioenergiepotenziale und regionale Wertschöpfung“ am 26. April 2012 in Bevern-Lütgenade kamen 31 Teilnehmer aus Politik und Verwaltung, Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Handwerk, Ingenieurbüros sowie von Energieversorgern und Finanzinstituten. Quintessenz des Workshops, der von drei Fachvorträgen flankiert wurde, war, dass eine bürgernahe Erfassung von Baum- und Strauchschnitt (Grünabfall) mit vertretbarem Aufwand möglich ist. Dadurch stünden Bio-Rohstoffe für die kommunale Produktion und Nutzung von Brennstoffen zur Verfügung, wodurch wiederum Emissionen und andere Umweltbelastungen reduziert würden. Darüber hinaus könnte die Erstellung eines Reststoffkatasters und eines Nutzungskonzepts sinnvoll sein.
Weitere Workshop-Termine bis Ende Mai 2012: Klimafreundliche Abwasserbehandlung - 15. Mai 2012, Energieeffizienz und regionale Wertschöpfung durch energetische Gebäudemodernisierung - 31. Mai 2012 (zweite Sitzung) jeweils in Bevern-Lütgenade.
Die Workshops sind für alle Interessierten offen, und die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Übersicht über alle Termine und ein Anmeldeformular sowie weitere Informationen befinden sich auf der Website www.landkreis-holzminden.de unter dem Menüpunkt Klimaschutzkonzept / Veranstaltungen.
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