Suhl (sg) - All die Jahre war das Wetter meist pünktlich zum Suhler Frühling klar, sonnig und ließ den Eisverkäufern kaum eine ruhige Minute. Dieses Jahr allerdings waren Regenschirm und Gummistiefel die wichtigsten Utensilien.
Am Samstag brachte das Wetter Regenschauer mit und die Gäste, die sonst in Scharen nach Suhl strömten blieben aus, einzig das Wasser strömte. Mit dem verkaufsoffenen Sonntag wurden dann wieder mehr Menschen gesehen, denn man konnte sich so auch einmal unter stellen und ein wenig verschnaufen. Alles in allem waren 130 Autos zu bewundern, und einige durften sogar Probe gefahren werden, wenn man denn umständlich mit Schirm Platz genommen hatte, zum Beispiel mit den „Minis“.
Mit den Mitarbeitern der Saalfelder Feengrotten hatten auch die Kleinsten ihren Spaß, konnten sie sich doch hier schminken lassen oder etwas schönes basteln, zum Beispiel für den Muttertag. Als die Wolken sich verzogen war es bereits Sonntag nachmittag, aber nun kamen die erwarteten Gäste und nutzten das nun beständige Wetter.
Die Marktschreier hatten ebenfalls ihre Liebesmüh mit dem Wetter. War man großes Gedränge vor den Ständen gewöhnt und eine ausgelassenen Stimmung, war sie nun etwas gedämpft. Nichts desto trotz riefen sich die Schreier die Kehlen wund, und so fanden auch die Gäste zu ihnen, bis man überall die Tüten und Eimer in den Händen der Schaulustigen sah. Nur die Kinder, bewaffnet mit Gummistiefel und Regenjacke hatten selbst bei diesem Wetter ihren Spaß, ausgelassen von Pfütze zu Pfütze springend, sorgten sie für etwas Sonnenschein bei diesem Regenwetter.
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