Finanzminister und Ministerpräsidentin müssen endlich handeln

SPD-Politiker Döring zur Debatte um das Theater Eisenach

Erfurt (SPD-Fraktion Thüringen) - Mit großer Sorge beobachtet Hans-Jürgen Döring, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die Debatte um die Finanzierung des Theaters Eisenach.

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Hans-Jürgen Döring, kulturpolitischer Sprecher © SPD-Landtagsfraktion Thüringen

„Die Landesregierung, insbesondere Finanzminister Voß und Ministerpräsidentin Lieberknecht, ist hier in der Verantwortung“, so Döring.

Klar sei, dass die Stadt Eisenach strukturell unterfinanziert sei. Das habe auch Innenminister Geibert längst eingeräumt. „In dieser besonderen Situation muss der Finanzminister Gelder bereitstellen, um die Finanzierung des Theaters sicher zu stellen“, fordert der SPD-Politiker. „Dogmatische Rechthaberei bringt uns hier nicht weiter. Dieses Gebaren des Finanzministers haben die hart arbeitenden Beschäftigten des Theaters, die gerade um ihren Job fürchten müssen, nicht verdient“, fügt er hinzu.

Döring verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass das Land auch für die Wintersportanlagen in Oberhof und für das Bachhaus in Eisenach außerplanmäßig Gelder zur Verfügung gestellt habe. Für das Bachhaus habe sich besonders Ministerpräsidentin Lieberknecht eingesetzt. Döring: „Was für das Bachhaus gilt, muss auch für das Eisenacher Theater gelten. Ich appelliere daher an die Ministerpräsidentin, sich beim Finanzminister für Eisenach stark zu machen.“ Das Kulturland Thüringen stehe hier in besonderer Weise in der Pflicht, den Theaterstandort Eisenach zu sichern. Das sehe nach Dörings Worten auch der Koalitionsvertrag so vor.

SPD-Fraktion Thüringen - Jürgen-Fuchs-Straß1 1/Thüringer Landtag, SPD-Fraktion, 99096 Erfurt
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