Enders macht ihre Standpunkte deutlich

Landrätin legte Amtseid ab

Arnstadt (ke) - Vor dem Kreistag, der am Dienstag zu einer Sondersitzung im Arnstädter Rathaussaal zusammengekommen war, nahm Helmut Hüttner als ältestes Kreistagsmitglied Landrätin Petra Enders den Amtseid ab.

Bild anzeigen

Helmut Hüttner nahm als ältestes Kreistagsmitglied Landrätin Petra Enders den Amtseid ab.

© Foto: Kerstin Engelmann

Dabei schwor sie nicht nur, ihr Amt unter Einhaltung der Gesetze und zum Wohl des Ilm-Kreises zu führen, sondern beendete ihren Diensteid auch mit der Formel „So wahr Gott mir helfe!“.

In ihrer Antrittsrede legte die frisch vereidigte Landrätin einige Schwerpunkte ihrer zukünftigen  Arbeit dar.  Dabei werde der Kreis auf Städte und Gemeinden zugehen, da beide Seiten gemeinsam Verantwortung übernehmen müssten. Hier gälte es, über Parteigrenzen hinweg einen Konsens zu finden - aber keine faulen Kompromisse.

Auch mehr Bürgerbeteiligung stehe bei Enders ganz oben auf der Prioritätenliste. So wolle sie die Bürger beispielsweise an der Diskussion um den Haushalt 2013 intensiv beteiligen. Auch die Prüfung, ob die 380-kV-Trasse durch den Ilm-Kreis wirklich notwendig ist, wolle sie weiter vorantreiben. „Hier können wir nicht beim Protest stehen bleiben“, so die Landrätin, die sich den Ilm-Kreis gut als „Modellregion für erneuerbare Energien vorstellen kann.

Enders bekannte sich zu den Ilm-Kreis-Kliniken an beiden Standorten und hob die hervorragende Arbeit der Einrichtungen hervor.  Die angestrebte Neuordnung der Abfallwirtschaft werde sich aufgrund der hohen Komplexität allerdings vermutlich um ein Jahr verschieben.

Und natürlich ist ihr auch weiterhin die Arbeit am Schulnetzplan besonders wichtig: „Hier sind noch nicht alle Probleme abgearbeitet.“ Hier stünden beispielsweise noch Gemeinschaftsschulen in Gräfinau-Angstedt und Großbreitenbach zur Diskussion. Die Hortbetreuung sei für sie, wie die Schulbildung zu der sie gehöre, Ländersache.

Weiterhin stehe sie für die Einbindung des Kreises in den Verkehrsverbund Mittelthüringen, dem bereits Nachbarkreise und Großstädte entlang der A 4 angehören.

Abschließend versprach sie eine moderne, bürgerfreundliche Kreisverwaltung, in der jeder mit seinen Anliegen willkommen sei und sich nicht wie ein Bittsteller fühlen müsse.

Bewerten Sie diesen Artikel

5.0
5,0 (4 Stimmen)

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Noch keine Kommentare vorhanden

Zu diesem Artikel wurde noch kein Kommentar hinterlassen, schreiben Sie doch den ersten.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder
Als Startseite festlegen Facebook Twitter RSS-Feeds Mobile