Spenden des FC Blau-Weiß Weser und des MTV Derental

Tino Wenkel nimmt 2.000 Euro entgegen

Beverungen/Boffzen (brv) - Im Rahmen des Spiels der Kreisliga A zwischen dem FC Blau-Weiß Weser und der SG Marienmünster/Rischenau konnte Samtgemeindebürgermeister Tino Wenkel eine Spende zugunsten der ukrainischen Flüchtlinge entgegennehmen.

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(Hinten v.l.) Jörg Schäfer (2. Vors. MTV Derental), Detlef Klages (Vors. MTV Derental), Peter Döring (2. Vors. FC BW Weser), Günter Nitschak (Geschäftsführer FC BW Weser), Tino Wenkel. (Vorne v.l.) Louis Schreck (Spielführer 1. Mannschaft), Eric Krause (Trainer Damenmannschaft).

© Foto: Samtgemende Boffzen

Aus den Eintrittsgeldern der Mannschaftskasse der 1. Mannschaft und durch den MTV Derental wurden Tino Wenkel 2.000 Euro übergeben. „Ich bin beeindruckt von der außerordentlichen Hilfsbereitschaft und den vielen großartigen Aktionen, Spenden für die aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen zu sammeln“, sagte er. Die Samtgemeinde Boffzen erfährt einen großen Zuspruch hilfsbereiter Menschen, die an allen Fronten Unterstützung anbieten. Diese erstreckt sich von Sach- und Kleiderspenden über Geldspenden bis hin zur Übernahme von Patenschaften für die Bewältigung unterschiedlicher Alltagsaufgaben. Die Samtgemeinde verfügt aktuell über circa 25 Wohnungen die für die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge bereitstehen. „Selbstverständlich bieten wir unsere Hilfe auch für Menschen aus anderen Ländern an, wir helfen, wo wir können“, so Wenkel. Dank eines tollen Koordinierungsteams im Rathaus konnten innerhalb weniger Tage die Strukturen geschaffen werden, um einsatz- und handlungsfähig zu sein. Darüber hinaus wurde der ohnehin bestehende enge Kontakt zu den Ehrenamtlichen in allen Mitgliedsgemeinden aktiviert, so dass in jedem Ort helfende Hände bereitstehen. Die kurzfristig auf den Weg gebrachte Spendenaktion hat rund 62.000 Euro generieren können. „Auch darauf bin ich sehr stolz. Mit diesem Geld sind wir handlungsfähig und in der Lage, Sprachkurse, Erstausstattungen für die Wohnungen oder auch Dinge des täglichen Bedarfs zu finanzieren", betonte Wenkel.

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