Meiningen (tk) - Die Freiwillige Feuerwehr Meiningen musste am frühen Samstagmorgen zu einem Großeinsatz ausrücken. Auf einem bewohnten Grundstück in der Marienstraße stand ein Holzschuppen in Flammen. Durch das Feuer wurde auch ein angrenzendes Wohn- und Geschäftshaus mit Fotoatelier stark beschädigt.
Das Haus neben dem einstigen Schuppen wurde stark in Mitleidenschaft gezogen.
© Foto: Tina KwiatkowskiEine Anwohnerin hatte das Feuer bemerkt und gegen 2.30 Uhr einen Notruf abgesetzt. Als die Feuerwehr eintraf, war der Holzschuppen bereits größtenteils niedergebrannt. Die Flammen hatten sich zu diesem Zeitpunkt zudem schon auf das angrenzende Haus ausgebreitet. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da man nur schwer an das Dach des Hauses herankam. Es musste von den Kameraden der Feuerwehr mit schwerem Gerät geöffnet werden. Gegen 7.00 Uhr war das Feuer gelöscht. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Suhl hat die Ermittlungen aufgenommen.
Das in dem Haus befindliche Fotoatelier wurde bei dem Brand stark beschädigt. Viele technische Geräte des es vor wenigen Monaten renovierten Fotostudios sind unbrauchbar geworden. Die Feuerwehr versuchte, möglichst viele Gegenstände aus dem Atelier zu bergen.
Auch drei auf dem Grundstück abgestellte Fahrzeuge und ein weiteres Gebäude wurden beschädigt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Meiningen, Helba, Dreißigacker, Herpf, Sülzfeld, Henneberg und Walldorf waren mit insgesamt 70 Einsatzkräften, 17 Fahrzeugen und einer Drehleiter vor Ort. Die Marienstraße musste zwischen der Kreuzung Neu-Ulmer-Straße und dem Hotel „Sächsischer Hof“ voll gesperrt werden.
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