Organisatoren und Besucher trotzten dem herbstlichen Wetter

Gelungenes „Töpfemarkt- und Hütesfest“

Meiningen (tk) - Obwohl es Wettergott Petrus am Wochenende nicht unbedingt gut mit den Besuchern des diesjährigen Meininger „Töpfemarkt- und Hütesfestes“ meinte, ist die inzwischen 49. Auflage der traditionsreichen Veranstaltung keineswegs ins Wasser gefallen. Kulturmanager Frank Heinecke, der in diesem Jahr erstmalig die Fäden bei der Organisation des Meininger Stadtfestes in der Hand hielt, blickt zufrieden auf das vergangene Wochenende zurück.

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Wie in jedem Jahr, übergab auch beim 49. „Töpfemarkt- und Hütesfest“ die amtierende „Hütesholle“, Cornelia Schmädicke, das Hütesrezept an Meiningens Bürgermeister Reinhard Kupietz.

© Foto: Tina Kwiatkowski

Zwar haben das regnerisch-trübe Wetter und die herbstlichen Temperaturen vor allem am Samstagnachmittag ein wenig auf die Besucherzahlen gedrückt, doch spätestens zum Konzert der weltweit bekannten Bluesgröße „Mungo Jerry“ am Abend war der Meininger Marktplatz wieder gut gefüllt und die Stimmung der Besucher auf dem Höhepunkt. Auch am Abend zuvor war der Platz vor der Hauptbühne gut besucht: Der angekündigte Auftritt dreier ehemaliger Kandidaten der populären TV-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ hatte vor allem Jugendliche und Junggebliebene in die Innenstadt gelockt. Auch zum alljährlichen Höhepunkt des traditionellen „Töpfemarkt- und Hütesfestes“, dem großen Festumzug am Sonntagmittag und dem anschließenden „Hütesritual“ auf dem Markt, säumten noch einmal zahlreiche neugierige Zuschauer die Straßen.

Mehr als 40 Umzugsbilder, die die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt Meiningen präsentierten, zogen gemeinsam von der Leipziger Straße vorbei am Theater und über die Georgstraße schließlich ins Herz der Stadt, wo sie von Moderator Siggie Weibrecht, Bürgermeister Reinhard Kupietz, Hütesholle Cornelia Schmädicke sowie von Vertretern des Stadtrates empfangen wurden. Im Anschluss daran brachten talentierte Nachwuchsmimen des Kinder- und Jugendtheaters „TOHUWABOHU“ unter Leitung von Theaterpädagogin Elke Büchner das sagenumwobene Hütesritual auf die Bühne. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Bürgermeister und Hütesholle erklärten sie spielerisch, wie die schmackhaften Thüringer Klöße, die in Meiningen „Hütes“ heißen, in die Stadt gekommen sein sollen. Pünktlich zur Mittagszeit widmeten sich die Meininger dann ihrer sonntäglichen Lieblingsbeschäftigung und gingen in einer der gastronomischen Einrichtungen der Innenstadt oder im Festzelt auf dem Markt zum traditionellen Hütesessen. Mit dem Auftritt der Meininger Musikschulband „RE.MAX“ am späten Nachmittag fand das diesjährige „Töpfemarkt- und Hütesfest“ dann sein musikalisches Ende.

Eröffnung am Freitagabend

Am Freitagabend fiel der Startschuss für das traditionelle Meininger „Töpfemarkt- und Hütesfest“, bei dem sich drei Tage lang alles um die Leibspeise der Meininger - die Thüringer Klöße, oder auch „Hütes“ - dreht.

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© Tina Kwiatkowski

Festumzug und Hütesritual

Alljährlicher Höhepunkt des traditionellen Meininger „Töpfemarkt- und Hütesfestes“ ist der große Festumzug am Sonntagvormittag und die anschließende Übergabe des Hütesrezeptes an den Bürgermeister der Stadt.

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© Tina Kwiatkowski

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