Meiningen (racefieber.de) - Bereits zum 35. Mal startete die Landsberg-Rallye rund um die Theaterstadt Meiningen. Mit einer perfekten Organisation und attraktiven Strecken lockten die Organisatoren zahlreiche und hochkarätige Teams sowie knapp 1.500 Zuschauer ins Werratal.
Ein starkes Teilnehmerfeld, attraktive Strecken sowie ein beachtlicher Zuspruch seitens der Zuschauer - das waren auch bei der Jubiläumsausgabe die Erfolgsfaktoren der Landsberg-Rallye in Südthüringen. „Wir sind mit der Verlauf der 35. Auflage sehr zufrieden“, erklärt Pressesprecher Lars Israel und weiter: „Gerade in Bezug auf das Wetter hatten wir nach den Ankündigungen große Sorgen, doch bis auf einige kurze Regenschauer, waren die äußeren Bedingungen nahezu perfekt.“
Dementsprechend groß war auch der Zuschauerandrang. „Die Zahl lässt sich immer schwer schätzen, aber wir gehen von 1.500 Zuschauern aus, die an der Strecke die 71 gestarteten Teams anfeuerten“, so die Verantwortlichen des MC Meiningen. Die Streckenführung wurde gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Gefahren wurden wieder sechs Wertungsprüfungen in naher Umgebung von Meiningen. Dabei legten die Teams insgesamt 130 km auf Asphalt zurück. Neben den zwei bekannten Rundkursen in Dreißigacker und Stedtlingen musste auch die Start-Ziel-Prüfung bei Nordheim in einer leicht modifizierten Form jeweils zweimal durchfahren werden.
Auf der Strecke war der Seriensieger Martin Häring trotz starker Konkurrenz auch in diesem Jahr nicht zu schlagen. Der 42-jährige Rallyepilot fuhr im Opel Manta B auf vier Wertungsprüfungen die Bestzeit und holte nach seinen Erfolgen aus den Jahren 2004, 2005, 2007, 2009 und 2010 einen weiteren Sieg bei der Rallye in Südthüringen. Auf dem zweiten Platz landete der Niederbayer Rudi Reindl. Gemeinsam mit Lokalmatador und Copilot Michael Ehrle konnte der Bayer im „Corazza-Mitsubishi Evo VII“ jeweils die Wertungsprüfung im Gewerbegebiet Dreißigacker für sich entscheiden und hatte im Ziel knapp acht Sekunden Vorsprung auf die Drittplatzierten Marco Koch und Stefan Assmann. „Wir sind die zweite Runde mit vollem Einsatz gefahren, da im Endeffekt jedes Team zum Schluss die Nase vorn haben wollte“, so Copilot Ehrle im Ziel.
Raphael Ramonat und Steffen Schmidt stellten im silbernen Mitsubishi EVO VI ihr Können einmal mehr unter Beweis. Am Ende fehlten den beiden Motorsportlern aus Trusetal nur sechs Sekunden auf einen Podestplatz. „Ein Platz auf dem Podium wäre vielleicht noch möglich gewesen, wenn uns nicht ein defekter Hauptbremszylinder ab Ende der vierten Prüfung zu schaffen gemacht hätte“, erklärt Ramonat, der die Rallye mit Handbremse zu Ende fahren musste.
Auch bei der 35. Auflage setzte sich die positive Entwicklung der Rallye in Südthüringen fort. „Die Organisatoren haben einen tollen Job gemacht“ war aus Fahrerkreisen zu hören. Gerade in Hinblick auf die Teilnehmer ist die Landsberg-Rallye auf dem Weg zu einem echten Geheimtipp. „Wir sind sowohl mit dem Starterfeld als auch mit dem Zuschauerzuspruch sehr zufrieden und hoffen, dass sich diese Entwicklung im kommenden Jahr fortsetzt“, so Pressesprecher Israel abschließend .
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