Warnstreik im Klinikum Meiningen

Arbeitskampf in Dreißigacker

Meiningen (fh) – Am Mittwochmorgen legten die Beschäftigten des Klinikums in Meiningen die Arbeit nieder. Hintergrund des Warnstreiks ist die Weigerung der Rhön-Klinikum AG, die Gehälter aller Berufsgruppen an das im Westen übliche Niveau anzupassen. Immerhin verdienen die Ärzte im Meininger Klinikum bereits wie ihre Kollegen in den alten Bundesländern.

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Streik im Klinikum in Meiningen.

© Foto: Frank Hornschuch

Die Forderung des Technischen- und Pflegepersonals nach Westgehalt sei also verständlich, haben sie doch ein kräftiges Loch in der Tasche, kritisieren die Arbeitnehmervertreter. Eine Krankenschwester am Klinikum Meiningen hat demnach über 300 Euro monatlich weniger zur Verfügung - als ihre Kollegin im nur 20 Kilometer entfernten Bad Neustadt. „Wir haben dem Arbeitgeber mitgeteilt, dass wir an unserem Ziel „Westgehalt für alle“ festhalten werden“, so ver.di weiter. Darauf sah sich die Gegenseite nicht in der Lage, in den laufenden Verhandlungen ein neues Angebot vorzulegen und verwies auf den nächsten Verhandlungstermin. Im Vorfeld dieser Verhandlungsrunde fand der Warnstreik am Meininger Klinikum in Dreißigacker statt.

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© Frank Hornschuch

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