Thüringen (fh) - Der Thüringer Zukunftspreis wurde am 1. Dezember 2011 von Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ausgelobt und wird im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 22.500 Euro dotiert.
„Die Frage, wie wir morgen leben werden, braucht angesichts der spürbaren demografischen Veränderungen vor allem Antworten aus der Mitte der Gesellschaft. Wir brauchen deshalb Mut zur Veränderung, kreative und individuelle Lösungen. Einen Wettbewerb der Ideen. Es gilt dabei, tradierte Standards neu zu denken. Deshalb freue ich mich über die mehr als 50 eingegangenen Bewerbungen für den Zukunftspreis 2012“, sagte Landesentwicklungsminister Christian Carius nach Ablauf der Bewerbungsfrist für den diesjährigen Wettbewerb. Zukunftsweisende Projekte zur Gestaltung des demografischen Wandels in Thüringen werden 2012 erstmals mit dem Thüringer Zukunftspreis ausgezeichnet.
Die eingegangenen Vorschläge haben eine große Themenvielfalt. Modelle für familienfreundliche Unternehmen, generationenübergreifendes Wohnen und zur Seniorenbetreuung wurden eingereicht. Die Bewerbungen enthalten auch Ideen zur medizinischen Versorgung und zur Stadtentwicklung oder beschäftigen sich mit den Themenbereichen Bildung, Ehrenamt und Sport. Konzepte zum nachhaltigen und
energieeffizienten Bauen finden sich ebenfalls unter den Bewerbern.
Ab dem Sommer soll eine Auswahl der Projekte, die für die Endrunde des Thüringer Zukunftspreises nominiert wurde, der Öffentlichkeit durch eine Wanderausstellung präsentiert werden. Im Herbst werden die diesjährigen Preisträger dann durch eine Jury bestimmt. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der 2. Demografiekonferenz im November in Erfurt.