Freital/Sachsen (Wasserwacht Weida) - Am Samstag, den 19. Mai 2011, fand in Freital/Sachsen die Deutsche Meisterschaft im Rettungsschwimmen statt.
Starten durften alle DRK-Wasserwacht-Ortsgruppen, die die jeweiligen Landesmeisterschaften ihres Bundeslandes gewonnen haben. Für Thüringen qualifizierte sich der Landesmeister Weida in der Wertung der Herren und der Gemischten Mannschaften. Beide Mannschaften gingen mit der Besetzung der Meisterstaffeln an den Start: die Herrenmannschaft mit Gruppenführer Kenneth Güldner, Alexander Alde, Holger Schwencke, Christian Müller und Ronny Radzinski und die Gemischte Mannschaft mit Gruppenführer Franziska Seebauer, Felicitas Niere, Melanie Kresse, Florian Düwert, Marcel Moser und Björn Berling.
Analog zur Thüringer Meisterschaft im Rettungsschwimmen wurde der Bundeswettbewerb in zwei Bereiche unterteilt: Rettungsschwimmen und Sanitätsdienst. Nachdem der schwimmerische Teil mit sechs verschiedenen Schwimmstaffeln am Vormittag absolviert wurde, ging es am Nachmittag auf den Erste-Hilfe-Parcours in der Freitaler Innenstadt. Hier wurden an verschiedenen Stationen Unfälle jeglicher Art simuliert. So galt es, beispielsweise bei einem Kanu-Unglück oder einer Schlägerei und Messerstecherei zu helfen, die Opfer eines Autounfalls zu versorgen oder bei einem Arbeitsunfall eines Waldarbeiters mit einer Motorkettensäge zu helfen.
Beide Mannschaften der DRK-Wasserwacht Weida verbesserten sich im Vergleich zu den Thüringer Meisterschaften im schwimmerischen Teil in jeder Staffel um Sekunden. Allein das war Motivation genug, um einen erfolgreichen Abschluss des Wettkampfes zu verbuchen. Durch die starke Leistung auf dem Sanitäts-Parcours sicherte sich das Team Thüringen Herren Platz 7. Diese Leistung bedeutete bei der zweiten Teilnahme in Folge die Verbesserung um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr. Einen besonderen Erfolg konnten die Herren in der Wertung Erste Hilfe verzeichnen: in diese Wertung gelangten alle Mannschaften – egal ob Herren, Damen oder Gemischte. Aufgrund der starken Leistung wurde hier mit einem äußerst geringen Abstand der Podiumsplatz 3 knapp verpasst und leider auch die damit verbundene Möglichkeit zur Qualifikation für die Europameisterschaft in Erster Hilfe (FACE, First Aid Competition Europe).
Die Gemischte Mannschaft erreichte bei ihrer ersten Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Rettungsschwimmen nach einer ebenfalls guten Leistung auf dem Erste-Hilfe-Parcours insgesamt Platz 7.
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