Aktion in Ossendorf sorgt für Weihnachtsstimmung

„Wanderbarer“ Adventskalender auf der Zielgeraden

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Damit trotz Corona die richtige Weihnachtsstimmung aufkommt, hat Marie-Theres Schauerte den ersten wanderbaren Ossendorfer Adventskalender organisiert. An den 24 Tagen bis zum großen Fest dekorierte immer jeweils eine Familie ein Fenster oder den Vorgarten mit der entsprechenden Zahl. Auch Feuerwehr und Kindergarten machten mit. Auf einer Dorfkarte waren alle Stationen eingezeichnet, so dass sie wunderbar bei einem abendlichen Spaziergang im Lichterglanz bewandert werden konnten.

© Foto: privat

Ossendorf (wrs) - Diese Aktion hat vielen Menschen eine besonders schöne Adventszeit beschert: Seit dem 1. Dezember hat an jedem Tag eine Ossendorfer Familie eines ihrer Fenster oder gleich den ganzen Vorgarten mit der jeweiligen Tageszahl festlich geschmückt. Den krönenden Abschluss findet der „wanderbare“ Adventskalender am 24. Dezember in der Ossendorfer Pfarrkirche – wenngleich aufgrund der Corona-Pandemie auch hier auf die geltenden Schutzmaßnahmen geachtet werden muss.
Die Freude bei Initiatorin Marie-Theres Schauerte ist riesig: „Wir sind von der Aktion absolut begeistert, die vielen tollen Rückmeldungen waren wirklich wunderbar“. Der erste „wanderbare“ Ossendorfer Adventskalender sei in der Gemeinde super angekommen. „Besonders für die Kinder war es ein ganz besonderes Highlight, jeden Abend die vielen hell erleuchteten Häuser und die tollen Mottos der Teilnehmer zu sehen“, sagt die 33-Jährige Mutter eines Sohnes.
Das Konzept: Jeden Tag im Advent erstrahlte die jeweilige Zahl des Kalenders in einem besonders festlich dekorierten Fenster eines Wohnhauses oder im dazugehörigen Vorgarten, sodass es gut von der Straße oder dem Gehweg aus für Fußgänger zu sehen war. Wer mochte, stellte für die großen und kleinen Vorbeiwandernden Süßigkeiten und andere Präsente bereit.
Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und einige Teilnehmenden dekorierten sogar nach einem besonderen Motto. So grüßte zum Beispiel am 7. Dezember das amtierende Ossendorfer Königspaar Johannes und Christina Laudage mit den dazugehörigen sieben Zwergen und einem Vorgarten im Märchen-Stil. Natürlich durfte auch der garstig-grüne Grinch nicht fehlen, den Anke und Matthias Engemann in der Menner Straße stimmungs- und vor allem liebevoll in Szene setzten.
Doch nicht nur Familien machten mit. Auch die Kinder der Kita Heinturmwichtel und die Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr beteiligten sich mit Feuereifer an dem Adventskalender.
Alle Stationen hatte Marie-Theres Schauerte pünktlich zum Beginn der Adventszeit auf einer Dorfkarte verzeichnet und im Schaukasten der Gemeinde ausgehängt, sowie über Facebook, Instagram und die Ossendorfer Homepage veröffentlicht. Die Zahlen waren so verteilt, dass sich ein Rundwanderweg ergab, den viele Ossendorferinnen und Ossendorfer sehr gerne für einen abendlichen Spaziergang nutzten. Zudem waren die Zahlen auch als Route bei Google Maps verfügbar, sodass man sich auch einfach und bequem vom Smartphone lotsen lassen konnte.

„Wir danken den vielen Teilnehmenden wirklich von Herzen. Ihre Ideen waren großartig. Jeder Tag war etwas Besonderes“, sagt Marie-Theres Schauerte, die im Ossendorfer Lehmweg eine Praxis für Hundephysiotherapie hat.
Viel Lob gibt es auch von Ossendorfs Bezirksverwaltungsstellenleiter Walter Güntermann. „Damit haben die Menschen im Dorf einmal mehr gezeigt, dass sie auch in diesem schweren Jahr zusammenstehen.“
Ab Weihnachten sind Bilder zu allen 24 Stationen des Adventskalenders unter www.ossendorf.de zu bestaunen.

Pfarrkirche ist das 24. Kläppchen
Passend zum Abschluss des Ossendorfer Adventskalenders öffnet am 24. Dezember die Ossendorfer Pfarrkirche ihre Türen – allerdings unter Berücksichtigung der geltenden Schutzmaßnahmen. Unter dem Motto „Macht Euch auf den Weg zur Krippe“ lädt die Gemeinde St. Johannes Enthauptung von 14 bis 17 Uhr alle Ossendorferinnen und Ossendorfer zu einem Besuch ein. Startpunkt hierfür ist das alte Spritzhaus auf dem Marktplatz. Von dort aus wird der Besucherstrom dann so geleitet, dass größere Ansammlungen vermieden werden. Zudem bittet das Organisations-Team der Kirchengemeinde darum, dass die Besucherinnen und Besucher sich einen Stift mitbringen. Die Kinder können zudem gerne auch ihre Martinslaternen mitbringen.

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