Kreuzebra (ts) - Am vergangenen Samstag trafen sich die Ortsbrandmeister und Wehrführer der freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Eichsfeld zu ihrer jährlichen Dienstversammlung, diesmal auf dem Gemeindesaal in Kreuzebra.
Rückschau und Vorausblick: Kreisbrandinspektor Wolfgang Träger bei seinem Bericht auf der Jahresdienstversammlung
© Foto: Tobias SchulzDieser war dann auch gut gefüllt, die Feuerwehrmänner waren standesgemäß in Uniform erschienen. Nach einem Grußwort vom Ortsbürgermeister Ulrich Kühn übernahm Kreisbrandinspektor Wolfgang Träger das Wort und schilderte die allgemeine Situation der Eichsfelder Feuerwehren. Derzeit sind 3180 aktive Mitglieder in den Ortswehren gemeldet, ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Dazu kommen die 94 Jugendfeuerwehren mit derzeit 1200 Mitgliedern. Hier ist ein Zuwachs zu verzeichnen. Träger stellte weiter die Ausbildungsarbeit im Feuerwehrzentrum Wintzingerode dar, insgesamt wurden im Jahr 2011 313 Feuerwehrleute in verschiedenen Positionen ausgebildet, sei es zum Truppmann, Sprechfunker oder Maschinisten. In Anbetracht der Anzahl der Zuteilungen und somit möglichen Ausbildungen, entspricht dies allerdings lediglich einem Anteil von 68,34 Prozent. Hier ist also noch Luft nach oben, was Träger auch klar machte. Seit der Indienststellung des Feuerwehrzentrums im Jahr 1995 wurden immerhin 7795 Feuerwehrleute ausgebildet. Das Einsatzgeschehen beinhaltete 2011 insgesamt 146 Brände, davon sechs Großbrände, wie zum Beispiel zwei LKW-Brände auf der A38. Auch der Papstbesuch kam noch einmal zur Sprache, denn dort waren immerhin 66 Feuerwehren mit 650 Einsatzkräften beteiligt. Für diese gibt es jetzt als Anerkennung eine Brandschnalle in den Vatikanfarben weiß-gelb. Für die Feuerwehr aus Kreuzebra war die Versammlung gleichzeitig der Start ins Jubiläumsjahr, sie wird 100 Jahre alt.
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