Leserbrief

Man ist Stolperfallen ja gewohnt...

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© Foto: privat

Vörden - Der Bürgersteig ist häufig das Erste, was einem unter die Augen kommt, wenn man das Haus verlässt. „Auf der Trift“ in Vörden sorgt dieser Blick vor die Haustür seit einer Weile für tiefes Stirnrunzeln und Frust.
Mitte Oktober 2017 fand hier die letzte Baumaßnahme statt - die Verlegung von Leerrohren für neue Stromleitungen. Seitdem ist der Bürgersteig nicht mehr gar so hübsch, durch die Blume formuliert. Schon zuvor waren die Anwohner einen gewissen „Stress“ wegen des Bürgersteigs durchaus gewohnt, doch ist die Angelegenheit nun noch ein ganzes Stück unansehnlicher geworden. Hässlicher, wenn man es offen ausspricht.
Dies mag beispielsweise am Sand liegen, der eigentlich ja in die Fugen eingefegt gehört. Von der zuständigen Baufirma, wohlgemerkt. Nicht von den Anwohnern, auch wenn der eine oder andere den Anblick bereits nicht mehr ertragen konnte und selbst zum Besen griff. Kann man machen, doch ist´s ja eigentlich der Job eines anderen.
Oder an den vorspringenden Kanten der Steinplatten, denn eben sieht ja doch etwas anders aus. Man will ja nicht mit dem Finger drauf zeigen. Wohl aber mit der Wasserwaage. Vor der Baumaßnahme sah das noch nicht so aus. Das Forträumen des Schnees wird da sicherlich „spaßig“. Das Kratzen des Schneeschiebers, wenn er fortwährend an die Kanten dotzt und knallt, ist bekanntlich ein ganz liebliches Geräusch. Und Winterdienst ist ja Bürgerpflicht.
Wenig begangen werden die Bürgersteige „Auf der Trift“ übrigens auch nicht: Unter anderem führt der Weg zur Schule auch viele Kinder hier entlang. Noch ein Grund mehr, dass man hier ordentlich Schnee räumen können sollte.
Vielleicht werden einige Anwohner dem Schneeräumen erst gar nicht nachkommen, wenn es einem schon so schwer gemacht wird. Vor der Stadtverwaltung angemerkt wurde dies schon. Es käme nicht so weit, hat es geheißen. Es würde Abhilfe geschaffen werden, noch ehe der erste Schnee fällt.
Könnte knapp werden.
Etwas mehr Kommunikation mit der Stadt, das wäre doch ganz schön. Versuche der Kontaktaufnahme gab es seitens der Bürger schon Einige, sogar einen Ortstermin samt Zusagen. Es hieße, man wolle sich kümmern. Es hieße, man wolle mit der Bau-Firma selbst einen weiteren Ortstermin abhalten und aufzeigen, wo Nachbesserung dringend nötig ist. Der Ball liegt nun im Feld - oder auf dem Bürgersteig - der Stadtverwaltung. Er liegt dort nicht erst seit gestern, auch nicht seit letzter Woche.
Man will es doch wohl nicht einfach aussitzen?

Berthold Henneke
Marienmünster-Vörden

Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe nicht, gekürzt oder in Auszügen zu veröffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht berücksichtigt.

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