Nieheimer Senioren auf Wallfahrt nach Ostenland

Nieheim (ozm) - Seit über 20 Jahren organisiert das Ehepaar Hans Jürgen und Rita Happe für die Senioren der Pfarrgemeinde St. Nikolaus, Nieheim und den Nachgemeinden
eine Tageswallfahrt zu einem Ort im Hochstift, in der die Gottesmutter Maria besonders verehrt wird.
Bei bestem Sommerwetter ging die diesjährige Fahrt am Sonntag, d. 15. Oktober in den Ort Ostenland, zwischen Paderborn und Delbrück. Der Bus, der mit 50 Wallfahrern voll besetzt war, erreichte nach 45 minütiger Fahrt die Pfarrkirche, St. Joseph von Ostenland. Dort erzählte eine ehemalige Küsterin aus der Geschichte der Kirche und der heutigen Situation. Die Kirche ist in den vergangenen Jahren zu einem gern angefahrenen Wallfahrtsort geworden. In der rechten Hand der Figur der Gottesmutter ist ein goldenes Votivherz in dem mittels moderner Technik seit 2010 über 10.000 Namen von Menschen aus aller Welt verzeichnet sind. Auch die Wallfahrer aus Nieheim haben sich dort eintragen können. In einer kurzen Ansprache von Hans Jürgen Happe erinnerte er an einen Ausspruch von Papst Paul VI, der einmal gesagt hatte: „Maria ist immer die Strasse, die zu Christus führt.“ Die allen ausgestreckte Hand Mariens sollten alle Beter annehmen, um mit ihr das Ziel ihres Lebens zu erreichen.
Nach einem gemeinsamen Gesätz des Rosenkranzes gingen die Wallfahrer dann in einer Lichterprozession zum Garten des Pfarrhauses von Ostenland. Dort steht seit 2010 die originalgetreue, verkleinerte Nachbildung der gekrönten Gottesmutter aus Lourdes, geschaffen von einer dortigen Bildhauerwerkstatt. Der ehemalige Vikar Daniel Jardzejewski aus Höxter und spätere Priester in Ostenland hatte sie von einer Wallfahrt aus Lourdes mitgebracht und dort in seinem Pfarrgarten aufgestellt.
Gemeinsames Beten und natürlich das „Ave Maria“ des weltbekannten Lourdesliedes erschallte an diesem Nachmittag aus den Kehlen der Gäste aus Nieheim in Ostenland. Viele, der nicht abgebrannten Kerzen, legten die Wallfahrer anschließend vor die Statue der Gottesmutter. Am Abend wurde diese dann von Gemeindemitgliedern aus Ostenland noch einmal aufgestellt und natürlich angesteckt.
Nach dieser zweiten Wallfahrtsstation waren alle Gäste ins dortige Pfarrheim von Ostenland zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Die Helferinnen der
Frauengemeinschaft hatten für die Gäste aus Nieheim alles liebevoll hergerichtet. Als kleines „Dankeschön“ gab es vom Wallfahrtsleiter H.J.Happe für alle Helferinnen natürlich einen „Nieheimer-Sack“ mit Spezialitäten aus der Käsestadt Nieheim.
Die letzte Station der diesjährigen Wallfahrt war die Marienkapelle von Ostenland am Ortsrand in Richtung Paderborn. Der dortige Heimatverein hatte vor einigen Jahren in der Nähe des Schützenplatzes diese neue Kapelle errichtet. Darin befindet sich in Holzschnitzarbeit die Nachbildung der Marienfigur aus dem Wallfahrtsort Werl.
Fürbitten, ob ausgesprochen oder nicht ausgesprochen, wurden zum Abschluss von allen Betern der Gottesmutter dort vorgetragen. Das Lied „Segne du Maria“ beendete da für die Teilnehmer eine Fahrt voller tiefer Eindrücke und innerer Zufriedenheit.

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