Obsternte für den „Heimatapfel“

Kreis Höxter (ozm) - Derzeit reift überall im Kreis Höxter das Obst. 2021 wird vom Ertrag her eine erheblich schwächere Ernte möglich sein. Dennoch möchten viele Heimatvereine, Streuobst-berater und –beraterinnen und weitere Akteure das überschüssige Obst aus den Streuobst-wiesen und den Streuobstreihen an den Wirtschaftswegen im Kreis Höxter auch 2021 erneut für das angelaufene Projekt Heimatapfel im Kreis Höxter ernten.
Viele Streuobstwiesenbesitzer können nun ihre überschüssige Ernte durchaus lohnend vermarkten. Das hat das Heimatapfelprojekt seit 2020 geändert. Von jedem verkauften Produkt der Direkt-Apfelsaftschorle, die nun seit einigen Monaten auf dem Markt ist, geht eine Spende der Graf-Metternich-Quellen in die Pflege und den Erhalt der Streuobstwiesen im Kreis Höxter. Noch in diesem Jahr wird mit der Pflege von Obstwiesen und Streuobst-reihen im gesamten Kreis Höxter begonnen werden können.
Streuobstwiesenbesitzer können nun ab Freitag, den 1. Oktober 2021 bis Samstag, den 30. Oktober 2021 ihr Streuobst zu einem attraktiven Aufpreismodell an den Annahmestellen in Steinheim-Ottenhausen, Scherfede und bei Brakel anliefern. Mit dem Heimatapfelprojekt wird angestrebt derzeit ungenütztes, überschüssiges Obst aus dem Kreis Höxter einer sinnvollen Verwertung zuzuführen, um die vielen Bestände von landschaftsprägenden Obst-wiesen zu erhalten. „Ich freue mich sehr, dass mit den Graf-Metternich-Quellen in Steinheim-Vinsebeck ein regionales Unternehmen auf uns zugekommen ist, um das Streuobstprojekt mit einem eigenen Produkt zu unterstützen“, sagt Heiko Böddeker von der Regionalmarke Kulturland. Bei dem Mineralbrunnen wird aus dem Saft der heimischen Äpfel und Birnen eine naturtrübe Apfelschorle abgefüllt werden.
Bei Anlieferung werden pro Doppelzentner 20,00 Euro für das Streuobst vergütet. Größere Mengen über zehn Doppelzentner sollen im Vorfeld bei den Annahmepartnern der Annahmestellen angemeldet werden. Für das angelieferte Obst ist am Lieferungstag ein Nachweis auszufüllen, dass die Ernte von Streuobstwiesen oder Streuobstreihen an Wirtschaftswegen im Kreis Höxter stammt. Weitere Voraussetzungen für die Obstannahme sind, dass Äpfel und Birnen reif sind, ohne Faulstellen und das die Bestände nicht chemisch gespritzt oder gedüngt wurden. „Bei unserem Projekt „Heimatapfel“ geht es vor allem um Be-stände, deren Ernte derzeit ungenutzt verfällt, weil es sich ökonomisch nicht lohnt oder augenscheinlich keine Nachfrage besteht. Gerne können sich auch Landwirte oder Nebenerwerbslandwirte melden, deren Obstflächen über den Eigenbedarf hinausgehen“, richtet Heiko Böddeker den Appell an alle Interessierten.
Die Annahmezeiten in Ottenhausen sowie bei Frau Sabine Maas in Scherfede sind im ge-nannten Zeitraum freitags von 16 bis 18 Uhr und samstags von 12 bis 14 Uhr. Sowie montags von 16 bis 18 Uhr.
Ansprechpartner der Annahmestelle in Steinheim-Ottenhausen, Brinkstraße 29 – 31, sind Stephan Lücking, Telefon mobil: 0 151 / 70 37 34 01 und Heribert Gensicki, Telefon mobil : 0 151 / 52 13 04 76. Ansprechpartnerin in Scherfede ist Frau Sabine Maas, Trift 98, 34414 Scherfede, Telefon mobil: 0 151 / 15 85 62 14. Für Brakel wird die Kontaktperson noch benannt.

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder