Die dreijährige Marleen hangelt sich durch die Station „Sanduhr". Ihre Mutter Gabi Fischer gibt ihr die notwendige „Rückendeckung".
© privatNieheim - Einen riesigen Anklang fand der zweite Termin des neuen Familiensportangebotes von den städtischen Kindertageseinrichtungen in Nieheim und dem KOMM.aktiv e.V. Die Initiatoren konnten mehr als doppelt so viele Gäste wie beim ersten Mal begrüßen. Die Aufbauten variierten und luden zu neuen spannenden Herausforderungen ein. Zum Beispiel musste beim „Spinnengang" ein schmaler Grat ganz nah an der Wand und bei der „Sanduhr" eine Seilbrücke mit überkreuzendem Halteseilen überwunden werden. Eine unter der Decke befestigte Nestschaukel schwang mit einem Radius von über fünf Metern wie ein Riesenpendel durch die Halle. Gesundes Obst und Getränke - wiederum gespendet von den Graf-Metternich-Quellen in Vinsebeck – standen kostenfrei zur Verfügung.
„Nachfragen, ob auch im April wieder geklettert, gespielt und getobt werden kann, gab es aus verschiedenen Richtungen," erklärt Roland Florin vom Trainings- und Fortbildungsanbieter KOMM.aktiv, der den Verein tatkräftig in der Durchführung unterstützt. „Allerdings sind die Sportvormittage für die bewegungsärmere Zeit im Winterhalbjahr gedacht, so dass sie erst ab Oktober wieder stattfinden werden." Jeweils am zweiten Samstag im Monat darf sich auf ganzheitliche Bewegungsangebot nach dem „Gut Drauf"-Motto „bewegen, entspannen, essen" der Bundeszentrale für gesundheitlichen Aufklärung (BZgA) gefreut werden.
Roland Florin freut sich über die positive Resonanz. „Mit etwas ehrenamtlichen Engagement kann viel erreicht werden." Auch der generationenübergreifende Ansatz liegt dem Diplom Sozialpädagogen am Herzen. „Schön wäre es, wenn noch viel mehr Großeltern mit ihren Enkelinnen und Enkeln den Weg in die Sporthalle finden würden."
Um das Projekt weiter zu verbreiten, hat sich der KOMM.aktiv e.V. mit der Idee der Fortbildung ehrenamtlicher Helfer bei der e.on-Aktion „100 Förderpaket für Vereine der Region" beworben. Ziel ist ein kostenfreies Fortbildungsangebot zu schaffen, welches zur eigenständigen Durchführung befähigt. Die Entscheidung über die Vergabe der Förderpaket fällt allerdings erst im Oktober diesen Jahres.
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