Olaf Eberhardt zeigt nicht nur in sportlicher Hinsicht viel Engagement

Kreissportbund Eichsfeld mit über 20.000 Mitgliedern drittgrößter Verband Thüringens

Heiligenstadt (ts) - Olaf Eberhardt ist ein vielbeschäftigter Mann, das signalisiert schon das ständig klingelnde Telefon. Eindruck macht auch sein Büro in der Heiligenstädter Wilhelmstraße, die freigelegten Deckengemälde sind ein echter Blickfang. Hier leitet er das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Manfred Grund.

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Olaf Eberhardt bei der Arbeit

© Foto: Tobias Schulz

Eberhardt sieht sich selbst als Sportpolitiker. Der Worbiser, verheiratet und Vater von drei Töchtern, ist seit 2008 für Manfred Grund als Büroleiter tätig. Von hier aus koordiniert er dessen Termine, die Bürgersprechstunden und vieles mehr. Immer wichtiger wird auch der Bereich der Firmenkontakte, speziell nach Osteuropa, zum Beispiel in der Ukraine oder nach Kasachstan. Auch Eichsfelder Unternehmen engagieren sich hier bereits, so zum Beispiel ein Unternehmen aus Bockelnhagen. Das Eichsfeld stellt immerhin auch den größten CDU-Verband in ganz Thüringen, zirka 1.700 Mitglieder sind es derzeit. Und obwohl Manfred Grund dieses Jahr seine Sommertour durchs Eichsfeld macht, durch die Landkreise Mühlhausen und Nordhausen zusammen mit der Ministerpräsidentin, ist er doch oft genug zu diversen Anlässen vor Ort präsent. Im Oktober organisiert er erneut eine dreitägige Busfahrt für Eichsfelder nach Berlin. Trotz der Tatsache, dass Olaf Eberhardt zusätzlich noch im Ortsrat von Worbis, Stadtratsmitglied in Leinefelde-Worbis, im Heiligenstädter Kreistag sowie im dortigen Jugendhilfeausschuss sitzt, sieht er sein Hauptengagement doch im Bereich des Sports. Seit zwei Jahren ist er Schatzmeister des Landessportbunds Thüringen und verwaltet dort einen Jahreshaushalt von immerhin 18,5 Millionen Euro. Der Landessportbund hat in Thüringen aktuell zirka 376.000 Mitglieder in den verschiedenen Sektionen. Gleichzeitig ist Eberhardt auch stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbund Eichsfeld. Und als ob das noch nicht genug wäre auch noch Vorstandsmitglied bei der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen e.V. mit Sitz in Köln und hat den Vorsitz der Kommission Finanzierung Sportstätten. Sportstätten, ihre Nutzung und Unterhaltung, sind überhaupt ein großes Thema für Eberhardt. Da es so etwas wie ein Sportministerium nicht gibt ist dieser Bereich in Thüringen an das Sozialministerium unter Ministerin Heike Taubert angegliedert. Und muss dementsprechend auch mit anderen Bereichen des sozialen Sektors konkurrieren, speziell wenn es um finanzielle Zuwendungen geht. Erschwerend kommt hier noch die Tatsache hinzu, dass die finanziellen Zuwendungen des Landes Thüringen aus Toto-Lotto-Mitteln wohl auch zurückgehen werden, da das staatliche Lottomonopol keinen Bestand mehr haben wird. Dieser Etat beträgt immerhin 8,6 Millionen Euro jährlich und ist noch bis 2012 gesichert. Eberhardt strebt an die Vereinssport-Förderung zukünftig direkt beim Landessportbund Thüringen anzusiedeln und dementsprechend dort auch eine Stelle zu schaffen. Dies beträfe dann auch den Neubau oder die Sanierung von Sportstätten. Im Landkreis Eichsfeld sind die Sportvereine derzeit noch in der glücklichen Lage die Turnhallen kostenlos nutzen zu können. Eberhardt betont, dass sich für das kommende Jahr 2012 zunächst noch nichts an der Antragstellung für bauliche Maßnahmen an Sportstätten ändert und ruft dazu auf entsprechende Anträge einzureichen. Im Rahmen des Konjunkturpaket II wurden zuletzt auch alle Turnhallen im Landkreis Eichsfeld saniert. Letzlich geht es auch beim Sport oft um's Geld und das Problem sei, laut Eberhardt, dass sich die Politik zwar gern mit sportlichen Erfolgen schmücke sich aber dann bei der Finanzierung eher zurückhalte. Wobei er gleichzeitig betont, dass der Sport im Eichsfeld noch nie so gute Vorraussetzungen hatte wie heute und der Kreissportbund unter Vorsitz von Dieter Althaus in guter Verfassung ist. Trotz aller Probleme und Verteilungskämpfe macht der frühere Fußballer Olaf Eberhardt das was er macht gern und hadert deshalb auch nicht wenn der Arbeitstag mal wieder etwas länger wird.

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