Team Penning, Ranch Sorting und Cattle Penning

Elftes Countryfest auf der Shadow Creek Ranch in Einöd

Einöd (wotan) - Echte Cowgirls und Cowboys zeigten vom 03. bis 05. August 2012 ihr Können beim Arbeiten mit Rindern.

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Ein echtes Cowgirl in voller Aktion.

© Foto: wotan

Am Freitag, dem 03. August 2012 trafen sich etwa 60 Cowgirls und Cowboys aus Deutschland, Österreich, Tschechien und Schweden, um beim Rindertreiben ihre Besten zu ermitteln. Die Agrargenossenschaft Hellingen stellte die Jungrinder für diese Wettkämpfe der Extraklasse.
Am 04. August 2012 gegen 09.30 Uhr startete die Disziplin Team Penning. Innerhalb von 90 Sekunden musste ein aus drei Reitern bestehendes Team aus einer Herde bis zu drei Rinder aussondern und in einen Pferch (Pen) sperren. Dabei durften nicht mehr als drei Rinder die Mittellinie der Arena überschreiten. Das Reiter-Trio, welches die meisten der maximal drei Rinder in den Pferch getrieben hatte, gewann. Sollte es mehreren Teams gelingen, entschied die dafür benötigte Zeit.

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Cowboy-Trio vor dem Start.

© Foto: wotan

Erster beim Team Penning wurde das Trio Andreas Mayer, Christopher Mayer und Gerhard Leber, welches in zwei Durchgängen je drei Rinder aus der Herde aussonderte und dafür eine Gesamtzeit von einer Minute und 16,2 Sekunden benötigte. Auf Platz zwei folgten Stefan Zänglein, Sabine Zänglein und Egon Wehner, die in einer Minute und 32,7 Sekunden die insgesamt sechs Rinder in den Pferch getrieben hatten. Dritte wurden Monique Jablonski, Rudi Hecht und Timo Scherer, welche ihre zwei mal drei Rinder in einer Minute und 35,5 Sekunden aussortiert und eingepfercht hatten.
Weiteren neun Reitertrios gelang es, in zwei Durchgängen je alle drei Rinder aus der Herde heraus zu treiben und in den Pferch zu dirigieren.

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Das richtige Rind aussortieren.

© Foto: wotan

Eine zweite Disziplin war das Ranch Sorting, bei dem die Arena auf der Mittellinie durch ein Gatter mit einem freien Durchgang in zwei Hälften geteilt wurde. Auf der Herdenseite befanden sich zwölf Kühe, von denen zehn von „Null“ bis „Neun“ nummeriert und zwei Tiere ohne Nummer als sogenannte Ghosts (Geister) dabei waren. Es starteten  jeweils zwei Reiter, denen beim Start eine Nummer zugerufen wurde. Ihre Aufgabe bestand darin, die Kühe von dieser Nummer an aufsteigend zu sortieren und auf die andere Seite der Linie zu bringen, wobei die Reiter verhindern mussten, dass eine falsche Kuh die Mittellinie überquerte.
Sieger in dieser Disziplin wurden die Brüder Jakob und Johannes Nessensohn vor dem Duo Heiko Köcke und Bernd Niedostatek sowie Thomas Erhard mit Heiko Köcke.
Die Disziplin Cattle Penning verlangt von einem einzelnen Reiter, ein Rind aus der Herde auszusondern und in den Pferch zu treiben. Wer die schnellste Zeit erzielte, gewann den Wettkampf. Beim sogenannten Cutting (Herausschneiden) musste der Reiter ein Rind aus der Herde herauslösen und daran hindern, dem Herdentrieb zu folgen und in die Herde zurückzukehren. Das Pferd musste diese Arbeit ohne seinen Reiter erledigen, der keinerlei Hilfen geben durfte und 150 Sekunden zur Verfügung hatte.
Bemerkenswert ist die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der etwa 60 Starter/innen Cowgirls waren.
Am Freitag- und Samstagabend sorgten das „Stampede Country Duo“ beziehungsweise „Hortry 7“ für Unterhaltung.
Ponyreiten und Kutschfahrten boten am Sonntag den Besuchern der Veranstaltung die Möglichkeit, sich pferdesportlich zu betätigen. Die Country-Scheune gewährleistete für die Reiterinnen und Reiter sowie Besucher der Veranstaltung eine gute gastronomische Versorgung.
Im September 2012 werden in Einöd die Thüringer Meisterschaften und im Oktober 2012 die Deutschen Meisterschaften stattfinden. Alle Veranstaltungen des Wochenendes vom 03. bis 05. August 2012 verliefen unfallfrei, was angesichts des tragischen Reitunfalls in Nordthüringen hervorzuheben war.

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