Das War KEIN Zufall!

Feuer in Weimar: Mehrere Brände beschäftigten Feuerwehren

Weimar (haw) – Es war KEIN Zufall: Das waren alles Brandstiftungen. In der Nacht vom 1. zum 2. Mai kam es in Weimar und Umgebung zu mehreren Bränden. Von Dienstag auf Mittwoch waren allein in der Stadt Weimar etwa 40 Feuerwehrleute im Dauereinsatz.

Feuerwehreinsatz Bild anzeigen

Feuerwehreinsatz

© AFP/ Archiv

Gegen 1:30 Uhr brannte in einem Garten zwischen Budapester und Schwanseestraße ein massives Gartenhäuschen lichterloh. Durch das Feuer wurde die Gartenlaube mit einer Grundfläche von 10 x 5 Meter vollständig zerstört. Dabei entstanden etwa 20.000 Euro Sachschaden.

Gegen 2:00 Uhr gab es schon wieder Alarm: In einem Garten am Galgenberg stand ebenfalls ein Holzschuppen in Flammen. Auch ein etwa 50 Meter entferntes Gartenhäuschen brannte. Dabei entstanden etwa 2.000 Euro Sachschaden. Beim Löschen erlitt ein Polizeibeamter eine leichte Rauchgasvergiftung.

Gegen 3:00 Uhr fackelten in der Damschkestraße auf einem Gartengrundstück zwei Transporter ab innerhalb eines umzäunten Grundstücks. Die beiden Fahrzeuge waren neben einander geparkt. Ein Fahrzeug stand unter einem Carport. Der andere war auf einer Freifläche neben dem Grundstück abgeparkt. Der stillgelegte Transporter unter dem Carport brannte vollständig aus. Der Schaden beträgt etwa 1.000 Euro. Das Feuer am zweiten Fahrzeug konnte gelöscht werden. Hier entstanden etwa 4.000 Euro Sachschaden.

In der gleichen Straße wurde die Scheibe eines Pkw eingeschlagen. Ein Zusammenhang mit den Bränden ist möglich.

Gegen 4:25 Uhr stand in der Budapester Straße / Soproner Straße ein Wertstoffcontainer in Flammen. Auch dieser brannte vollständig aus. Der Sachschaden: etwa 1.000 Euro.

Die Kriminalpolizei Weimar hat die Ermittlungen zu den Bränden aufgenommen und bittet dringend um Zeugenhinweise. Dabei wird auch untersucht, ob zwischen den Bränden einen Zusammenhang besteht.

Aber nicht nur in Weimar brannte es in der Nacht zum 2. Mai. Auch in Bad Berka, Ortsteil Schoppendorf, wurde gegen 23:30 Uhr ein Feuer bekannt. Hier stand eine Scheune in Flammen. Die etwa 25x8x8 Meter große Stahlkonstruktion hatte ohne Seitenwände mit Überdachung als Strohlager gedient. Es brannte vollständig nieder. Dabei entstanden ebenfalls etwa 20.000 Euro Sachschaden.

In dieses Bild passt auch der Brandanschlag bei Hopfgarten in der Nacht zum Dienstag, 1. Mai. Hier wurde die Signalleitung der Bahn in Brand gesetzt. Der entstandene Schaden beträgt rund 50.000 Euro. Die Bahnstrecke zwischen Erfurt und Weimar musste am 1. Mai für Stunden gesperrt werden. 86 Personen- und 14 Güterzüge seien von den Einschränkungen auf der Strecke betroffen gewesen.

Die Suche nach den Tätern ist zwar noch nicht abgeschlossen, doch verdichten sich Verdachtsmomente, dass hier linksextreme Aktivisten am Werke waren.

Bewerten Sie diesen Artikel

4.9
4,9 (14 Stimmen)

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Noch keine Kommentare vorhanden

Zu diesem Artikel wurde noch kein Kommentar hinterlassen, schreiben Sie doch den ersten.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder
Als Startseite festlegen Facebook Twitter RSS-Feeds Mobile