Erfurt (Schülerredakteurin Paula Beck) - „Damals war alles besser!“ - Dieser Satz ist aus dem Wortschatz der liebenswerten Großmutter kaum noch wegzudenken.
Zu oft betonen die redseligen Verwandten, dass sie ihre Kindheit mit sinnvollen Tätigkeiten schmückten und kostbare Freizeit nicht durch stundenlanges Computerspielen und Chatten verschwendeten. Doch ist das überhaupt wahr? Welche Mittel zum Zeitvertreib standen Kindern und Jugendlichen in der damaligen Deutschen Demokratischen Republik zur Verfügung? Diese und viele weitere Fragen wurden bei „Leben und Spielen, damals in der ehemaligen DDR“ auf der Kinder-Kult-Messe in Erfurt, vom 22. bis 25. April 2012 beantwortet. Wahre Experten vermittelten interessierten Schülern, sowie faszinierten Eltern und Lehrern Wissenswertes über die Zustände in der DDR. Eine Ausstellung ehemaliger Spielzeuge vor Ort, regte die Vorstellungskraft der jungen Besucher an und zeigte die Unterschiede zwischen diesen und neuwertigen Beschäftigungsmöglichkeiten auf. Den Schülern wurde zudem die Möglichkeit geboten, das Spielen mit einem alten DDR-Teddybären, sowie einer aufziehbaren Eisenbahn selbst zu erleben. Dies begeisterte besonders die Eltern, da ihre Sprösslinge somit das Leben in einer anderen Zeit kennen lernten. Die atemberaubenden Ausstellungsstücke, welche in den Messeräumen käuflich erwerbbar waren, stammten allesamt aus dem bekannten „DDR-Spielzeug-Museum“ in Ilmenau. Durch die Teilnahme an einem Quiz, konnten sich Schüler für eine Geburtstagsfeier in diesen Räumlichkeiten qualifizieren. Der Gewinn beinhaltete die Organisation des Festes, eine ausreichende Verpflegung, sowie qualitativ hochwertigeUnterhaltungsmöglichkeiten. Zu diesen zählten unter Anderem mystische Zaubershows, eine spannende Trabi-Fahrt und die Nutzung eines alten Kinder-Karussells. Die Vielzahl der großartigen Angebote sorgte für eine hohe Teilnehmeranzahl und das aufgeregte Ausfüllen vorgegebener Fragebögen. Der Stand über das Leben und Spielen in der damaligen DDR stieß auf eine große Begeisterung bei allen Generationen.
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