GRÜNE kritisieren Deutsche Bahn scharf

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Foto aus dem August 2014 anlässlich des Besuchs zweier Landtagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, u. a. mit der Forderung nach einem Bahnhaltepunkt Corvey (v.l.): Gisbert Bläsing, Kreistagsfraktion, Martin-Sebastian Abel, Landtagsabgeordneter, Uwe Rottermund und Martina Denkner, Kreistagsfraktion, Karin Schulke, Kreisverband, Ludger Roters und Martina Fahlbusch, Stadtratsfraktion, und Daniela Schneckenburger, Landtagsabgeordnete.

© Foto: privat

Höxter (ozm) - Die GRÜNEN im Rat der Stadt Höxter, im Kreistag und in der Verbandsversammlung des nph sind empört über die Weigerung der Deutschen Bahn, einen Haltepunkt am Weltkulturerbe Corvey zur Landesgartenschau einzurichten.
„Uns stellt sich die Frage, ob die Bahn ihren Auftrag versteht. Anscheinend handelt sie nach dem Grundsatz 'Ohne Fahrgäste würde unser Unternehmen viel besser funktionieren´“, kommentiert Ludger Roters, Fraktionssprecher der GRÜNEN im Rat der Stadt Höxter die Nachricht.
Die GRÜNEN im Kreis und in der Stadt Höxter fordern seit Jahren einen Haltepunkt am Weltkulturerbe. Dass die Bahn nun argumentiert, die Zeit sei zu knapp, offenbare leider nur zu deutlich die unternehmerische Unfähigkeit des Konzerns.
„Das Argument der fehlenden Minute im Fahrplan können wir nicht gelten lassen“, macht Martina Denkner, Vertreterin der Kreistagsfraktion der GRÜNEN in der Verbandsversammlung des nph, deutlich. „Gerade die DB ist es ja selber, die technische Probleme auf der Eggebahn, wie das „Schlüsseln“ an Bahnübergängen, seit Jahren nicht in den Griff bekommt und so immer wieder Verspätungen produziert.“
Die GRÜNEN raten der Stadt Höxter, in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen. „Die Stadt Halle hat es vorgemacht: innerhalb weniger Monate hat sie am damals neuen Tennisstadion einen Bahnhaltepunkt gebaut und in Betrieb genommen.“
Die GRÜNEN fordern ebenfalls vom heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten und vom Vorsitzenden der Verbandsversammlung des nph verstärkten Einsatz für den Haltepunkt Corvey: „Jetzt müssen auf allen Ebenen intensive Gespräche geführt werden.“

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