Konzentration auf Kernstandorte

Umbau für Orthopädieschuhmacher begonnen

Landkreis Gotha (psk/mdk) - Anfang 2011 hat der Kreistag die Schulnetzplanung für die berufsbildenden Schulen fortgeschrieben. Wesentlicher Bestandteil dieser Planung ist der Umzug der angehenden Orthopädieschuhmacher, Orthopädiemechaniker und Schuhmacher aus dem Schulteil Ohrdruf in die gewerblich-technische Berufsschule Gotha-Ost.

Damit verbunden ist nicht nur eine Konzentration auf die Kernstandorte der beruflichen Bildung in der Region, sondern auch der Wegfall von Erhaltungsinvestitionen und Bewirtschaftungskosten an der Außenstelle Ohrdruf. Momenten laufen in der gewerblich-technischen Berufsschule Gotha-Ost Umbaumaßnahmen, um in der Kindleber Straße für die ca. 230 Auszubildenden beste Ausbildungsbedingungen zu schaffen. Bereits mit dem Beginn des neuen Schuljahres werden sie den theoretischen Unterricht am neuen Standort absolvieren können, der fachpraktische Teil wird nach den Herbstferien fertiggestellt sein. Dafür entstehen ein Werkstattbereich mit einem Zuschneide- und Nähmaschinenkabinett, ein Gipsmaß- und Gießharz-Kabinett, ein Fußpflegekabinett sowie ein Ganganalysekabinett. Im Haushalt des Landkreises stehen dafür insgesamt 250.000 Euro zur Verfügung. Verbunden mit den Umbauarbeiten sind auch Änderungen in der Organisation der Berufsschule, die sich aus aktuellen Erfordernissen ergeben. So geht nicht nur die Zahl der Berufsschüler insgesamt zurück, im Zuge der kreisübergreifenden Zusammenarbeit in der Berufsbildungsregion Westthüringen wurden Ausbildungsrichtungen im Berufsfeld Elektrotechnik mittlerweile an andere Schulträger übertragen. Deswegen wurden in der Berufsschule Gotha-Ost beispielsweise ein Chemie- und ein Elektrofachkabinett zurückgebaut und einer Berufsschule in Eisenach zur Verfügung gestellt. Hier entstehen nun neue Unterrichtsräume. „Mit den derzeitigen Umbauten in der Berufsschule schaffen wir nicht nur gute Unterrichtsbedingungen für die hierher wechselnden angehenden Orthopädieschuhmacher, sondern optimieren auch die Arbeitsbedingungen für die gesamte Schule und die Schulorganisation vereinfacht sich“, so Bildungsdezernent Thomas Fröhlich.

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