Geld soll in Personalhaushalt des Theaters fließen

Theaterstiftung übergibt Jahresertrag

Meiningen (tk) - Die Meininger Theaterstiftung wird am morgigen Samstag, den 17. März 2012 einen Scheck über den Jahresertrag ihres Stiftungsvermögens an das Meininger Theater überreichen. Die feierliche Übergabe soll im Anschluss an die Vorstellung „Das Liebesverbot“ im Großen Haus stattfinden. Das Geld soll vollständig in den Personalhaushalt des Theaters fließen.

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Um das Meininger Theater war es im Jahr 2002 einmal sehr schlecht bestellt.

© Foto: Tina Kwiatkowski

Die Meininger Theaterstiftung ging aus der Existenzbedrohung des Theaters im Jahr 2002 hervor. Als damals das Ballett aufgelöst wurde, Schauspielensemble und Orchester eine Verkleinerung erfuhren, dem gesamten Puppentheater vorübergehend gekündigt wurde und sogar eine komplette Schließung des Theaters im Gespräch war, gingen die Meininger Bürger auf die Straße, um für den Erhalt des traditionsreichen Hauses zu demonstrieren. Noch im selben Jahr erklärten sich Freunde und Förderer des Theaters aus allen Teilen der Bundesrepublik bereit, gemeinsam die für die Gründung einer Stiftung erforderlichen 25.000 Euro aufbringen zu wollen. Im November 2003 gründete sich die Meininger Theaterstiftung schließlich als eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit einem Startvermögen von 30.000 Euro, das sich seither stetig vermehrt und in seinem Bestand unangetastet bleibt. Der jährliche Ertrag dieses Stiftungsvermögens fließt traditionell direkt in den Personalhaushalt des Meininger Theaters.

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