Feuerwehren übten Einsatz an der Zentralklinik Bad Berka

„Schnelle und professionelle Hilfe“ - Feuerwehren übten Einsatz an der Zentralklinik Bad Berka

Bad Berka (Zentralklinik Bad Berka) - Es gibt nicht so viele große Gebäude in Weimar und im Weimarer Land, in denen täglich sehr viele Menschen unterwegs sind.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr bei der Übung an der Zentralklinik © Dr. Stephan Zeidler

Daher war die Zentralklinik Bad Berka an diesem Samstag wieder einmal Schauplatz einer großen Einsatzübung von Feuerwehr und Katastrophenschutz. In diesem Jahr simulierten die Einsatzkräfte aus der Kurstadt Bad Berka und den umliegenden Kommunen einen Brand im radiopharmazeutischen Labor des Krankenhauses. Hier werden nuklearmedizinische Substanzen hergestellt, die die Spezialisten der Klinik für Molekulare Radiotherapie/Zentrum für Molekulare Bildgebung der Zentralklinik zur Diagnostik und Therapie vor allem bei Tumorerkrankungen einsetzen.

Mehr als 50 Feuerwehrleute aus Bad Berka, Weimar, Kranichfeld sowie Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges aus Apolda, Bad Sulza und Niederroßla waren im Rahmen der Übung alarmiert worden und rückten mit schwerem Gerät an. Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge gruppierten sich rund um das Klinikgebäude und boten Patienten und Mitarbeitern der Zentralklinik ein ungewohntes Schauspiel. Mit Atemschutz und ABC-Schutz bahnten sich die speziell ausgerüsteten Kameraden des Gefahrgutzuges den Weg durch die mit künstlichem Nebel „verrauchten“ Teile des radiopharmazeutischen Bereichs im Untergeschoss des Westtrakts des Krankenhauses. Schnell konnten die scheinbar „verletzten“ Mitarbeiter von den Feuerwehrleuten geborgen und zur weiteren ärztlichen Behandlung übergeben werden. Da in dem Übungsbereich der Klinik radiopharmazeutische Stoffe verarbeitet werden, mussten sich die „Verletzten“ einer Messung und Dekontamination unterziehen, bevor sie ärztlich durch Mitarbeiter der Zentralklinik versorgt werden konnten.

Stadtbrandmeister Michael Beck, der auch als Gesundheits- und Krankenpfleger in der Zentralklinik Bad Berka tätig ist, zeigte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Einsatzübung: „Alle alarmierten Kräfte waren innerhalb der vorgegebenen Zeit vor Ort und haben sofort mit den notwendigen Aufgaben wie Personenrettung oder Aufbau einer Dekontaminationsstrecke begonnen und das Zusammenspiel hat einwandfrei funktioniert. Wir sind gut gerüstet für einen Ernstfall, der natürlich nie eintreten soll.“

Auch die Geschäftsführerin der zum RHÖN-KLINIKUM-Verbund gehörenden Zentralklinik Bad Berka, Dr. Kerstin Haase, zeigte sich beeindruckt von der professionellen und schnellen Arbeit der Feuerwehr aus Bad Berka und den anderen Kommunen: „Es ist beruhigend zu wissen, dass die Feuerwehrleute so vorbereitet sind und unsere Klinik gut kennen, um im Ernstfall vor allem Menschenleben retten zu können. Mein Dank gilt all Denjenigen, die an diesem Samstag Vormittag hier im ‚Einsatz‘ waren und aktiv am Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter mitgearbeitet haben.“ Auch zukünftig werde die Zentralklinik die enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr fortsetzen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Bereits vor einigen Jahren wurde die Zentralklinik als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet und ist immer wieder Einsatzort für die Übungen der Feuerwehren aus der Region.

Zentralklinik Bad Berka - Robert-Koch-Allee 9, 99437 Bad Berka
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