Meininger für Verdienste im Sport gewürdigt

Ehrennadel geht an Thomas Wolf

Meiningen (tk) - Im Rahmen eines feierlichen Jahresempfangs hat die Stadt Meiningen eine weitere Ehrennadel für herausragendes ehrenamtliches Engagement verliehen. In diesem Jahr ging die besondere Auszeichnung an Thomas Wolf. Der Meininger wurde damit für seine langjährigen Verdienste um das sportliche Leben der Stadt geehrt.

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Bürgermeister Reinhard Kupietz mit dem diesjährigen Ehrennadelträger Thomas Wolf, dem ebenfalls nominierten Siegfried Müller und Hütes-Holle Cornelia Schmädicke (v. l. n. r.). Nicht anwesend, aber ebenfalls nominiert war Elke Büchner.

© Foto: Tina Kwiatkowski

Wolf ist seit 20 Jahren Vorsitzender des Meininger Sportstättenfördervereins und war bereits aktiv an dessen Gründung im Jahr 1992 beteiligt. Seither leistet er gegenüber Politik und Sponsoren engagierte Lobbyarbeit für den Meininger Sport und hat dabei maßgeblich die Entwicklung der Meininger Sportstätten gefördert. Die Meininger Ehrennadel erhielt er nicht zuletzt auch aufgrund der jährlichen Organisation und Moderation des Meininger Sport- und Presseballs sowie aufgrund seines derzeitigen Engagements im Städtewettbewerb „Mission Olympic“, in welchem Meiningen am ersten Juliwochenende um den Titel „Deutschlands aktivste Stadt“ kämpft. Bürgermeister Reinhard Kupietz beschrieb Wolf in seiner Laudatio als einen Mann, der sich nicht scheue, zuzupacken und der die Dinge mit viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen angehe. Der Ehrennadelträger selbst musste anschließend offen gestehen, dass er anfänglich gar nicht begeistert von seiner Nominierung war, zeigte sich dann aber doch erfreut und stolz über die Auszeichnung.

Insgesamt lagen der Meininger Stadtverwaltung vier Kandidatenvorschläge vor, von denen einer allerdings nicht den formalen Anforderungen entsprach. Neben Thomas Wolf brachten es letztlich auch Elke Büchner und Siegfried Müller zu einer Nominierung. Elke Büchner, die am Jahresempfang der Stadt nicht teilnehmen konnte, war wegen ihres langjährigen Engagements für das Kinder- und Jugendtheater „Tohuwabohu“ als Ehrennadelträgerin vorgeschlagen worden - Siegfried Müller wurde für seinen beherzten Einsatz im Kampf um den Erhalt des Meininger Volkshauses geehrt.

Die Meininger Ehrennadel wird seit 2011 einmal im Jahr an eine Person verliehen, die sich in besonderem Maße um das Wohle der Stadt und ihrer Bürger verdient gemacht hat. Zur ersten Verleihung hatte die Stadt Meiningen im letzten Jahr gleich eine Ausnahme von ihren eigenen Regeln gemacht und mit Silke Förster und Ulrich Töpfer einmalig zwei Personen ausgezeichnet. Die aus echtem Gold gefertigte Nadel bildet die zweithöchste Auszeichnung der Stadt nach der Ehrenbürgerwürde.

© Tina Kwiatkowski

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