Römhild (wotan) - Am 27.01.2011 hatten ab 7.00 Uhr in Römhild etwa 210 Händler aus ganz Deutschland ihre Stände für Schau- und Kauflustige geöffnet.
Etwa 210 Händler hatten sich zum Kalten Markt in Römhild eingefunden. Ein Drittel von ihnen war bereits am 26.01.2011 angereist, so dass Herbergen in Römhild und Umgebung ausgebucht waren. Ab 27.01.2011, 5.00 Uhr, begann der Standaufbau, denn ab 7.00 Uhr strömten die ersten Besucher durch die Stadt. Freiwillige Feuerwehr und Polizei sorgten dafür, dass jeder Besucher einen ordentlichen Parkplatz zugeweisen bekam und kein Verkehrschaos entstand.
Von Hamburg bis Koblenz waren Händler nach Römhild angereist. Die Stadt erhielt bereits 1498 das Marktrecht, Wochenmärkte, Jahr- und Viehmärkte sowie Woll- und Schafmärkte wurden seit dem 18. Jahrhundert abgehalten. Der erste Kalte Markt fand 1800 als Kram- und Taubenmarkt statt.
Charakteristisch für den Kalten Markt sind seine winterlichen Temperaturen und der Beginn bereits in den frühen Morgenstunden. Bereits in der Dunkelheit ist der Markt hell erleuchtet, Musik ist zu hören und es herrscht reges Treiben. Bis gegen 16.00 Uhr haben Tausende Besucher die Stadt bevölkert und die Händler gute Geschäfte gemacht.
Neben Spielzeug, Handwerksprodukten, Seiler- und Korbwaren, Porzellan, Textilien und Töpfereierzeugnissen wurden an der Schlossmauer Kleintiere ausgestellt, so Tauben, Hühner, Enten und Hasen.
Ein Trödelmarkt an der Schlossmauer ergänzte das umfangreiche Angebot der Händler. Für das leibliche Wohl wurden Thüringer Rostbratwürste, Zwiebelkuchen, gegrilltes Geflügel, Eintöpfe aus der Gulaschkanone, Grog, Glühwein und Kaffee verabreicht. Es gibt sogar eine Hymne für den Kalten Markt, das Lied von "Kalte Matt".
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