Vacha (sj) - Vom 2. bis 4. Juni feiern die Einwohner der Rhönstadt Vacha mit ihren Freunden aus Sarge den 20. Jahrestag der Gründung dieser Partnerschaft. Am 3. Juni gab es im Bürgerhaus von Vacha-Oberzella ein großes Festbankett zu Ehren dieser bereits zwei Jahrzehnte dauernden Verbindung. Im Februar 1991 wollte die französische Stadt Sarge unbedingt freundschaftliche Beziehungen zu einer ostdeutschen Stadt herstellen, die in etwa die Größe ihrer Kommune haben sollte und schrieb verschiedene Orte in Südthüringen an. Beim ersten Besuch in Vacha fragte die Delegation eine junge hübsche Frau auf der Straße nach dem Rathaus und hatte ausgerechnet Monika Pach angeredet, die Ehefrau des 1. Beigeordneten und heutigen Bürgermeisters. Der erste Kontakt im Rathaus, der historischen Widemark, war so herzlich, dass die Franzosen sich sofort für Vacha entschieden und keinen weiteren Ort in Augenschein nahmen. Am 1. November 1991 wurde der Partnerschaftsvertrag unterschrieben und seitdem teilt man Freud und Leid. Jedes Jahr zu Himmelfahrt ist es wie ein Familientreffen, wenn sich die Vertreter der beiden Städte wiedersehen.
Landtagsabgeordneter Manfred Grob (CDU) als Vertreter des Landes Thüringen
Bürgermeister Morteau im Gespräch mit Petra Kaiser
Lisa und Lena, die Tanzmariechen des Vacha Karnevalclubs, tanzten für die Gäste des Banketts
Eine der „Aktivistinnen der 1. Stunde" aus Vacha
Bürgermeister Frank Pach und die Vorsitzende des Vachaer Partnerschafts-Komitees, Dolmetscherin Petra Kaiser, die heimliche Regisseurin des Freundschafts-Banketts