Thüringen (fh) – Der letzte Winter hat den Straßen in Thüringen weniger zugesetzt als der Winter im Jahr zuvor. Durch die selteneren Wechsel von Frost- und Tauperioden entstanden diesmal weniger Straßenschäden. Die Reparaturarbeiten sind bereits weit vorangeschritten und werden Ende Mai weitgehend abgeschlossen sein. Die Reparaturkosten werden voraussichtlich 3,3 Millionen Euro betragen.
„Witterungsbedingt betrug auch der Salzverbrauch in dieser Winterdienstsaison mit 54.000 Tonnen nur knapp die Hälfte des Vorjahres“, so der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius. „Trotzdem gab es in diesem Winter Witterungsbedingungen wie im Februar, die den vollen Einsatz des Winterdienstes verlangten. Mein Dank gilt daher allen Mitarbeitern, die immer zuverlässig zur Verfügung standen, wenn das Wetter uns Verkehrsteilnehmern zusetzte.“, so Carius weiter.
Die Kosten für den Winterdienst in dieser Saison betragen gut 28 Millionen Euro und liegen damit im durchschnittlichen Rahmen. Die schneereichen Winter der letzten beiden Jahre führten zu Kosten von jeweils rund 40 Millionen Euro.