Bremen/Rhön (M.Veltum) - Erwin Bittorfs Fußballerherz schlägt für den BVB.
Seit Jahrzehnten hat es ihm der Fußballclub aus dem westfälischen Dortmund angetan und das nicht ohne Grund. Die sogenannten Westfalengänger, fleißige Männer aus der Rhön, die Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Westfälischen als Bergleute und Stahlarbeiter ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Familien verdienen mussten, brachten auch die Begeisterung für den Fußball in die Rhön.
Bis heute hat sich die Fußballbegeisterung in dem kleinen Rhöndorf Bremen erhalten. Besonders auf die Nachwuchsarbeit legt der örtliche Verein großen Wert und Erwin Bittorf wird dabei nicht müde, dem Fußballernachwuchs seines Dorfes das leuchtende Beispiel seines Lieblingsvereins BVB als Vorbild anzupreisen.
Als besonders erfolgreiches Idol hat Bittorf seit zehn Jahren den Rhöner Landsmann Sebastian Kehl vorzuweisen. Der Junge aus dem hessischen Nachbarort Lahrbach führte den westfälischen Kultclub aus Dortmund als Kapitän zum deutschen Fußballmeister und Pokalsieger. Das war Erwin Bittorf eine Siegesfeier in „Schwarz-Gelb“ wert. Dazu lud er die aktiven und ehemaligen Fußballer sowie alle Fußballbegeisterten ein. Im Prinzip feierte das gesamte Dorf. Selbstverständlich waren zu diesem großen Fest auch die Bayernfans willkommen.
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