Sport und Lutherorte könnten 2017 zusammenkommen

Chancen für Tour de France in Mitteldeutschland

Wartburgregion (Klopfleisch) - Der westthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte besuchte die Lutherstadt Wittenberg und war Gast bei den ‚Wittenberger Radsporttagen‘.

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Christian Hirte im Gespräch mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und dem Wittenberger Bundestagsabgeordneten Ulrich Petzold

© Foto: Klopfleisch

Hirte nutzte die Gelegenheit, um vor Ort auch für seine Idee zu werben, im Jahr 2017 Etappen der Tour de France entlang von Lutherorten in Deutschland zu führen. „Unter anderem habe ich mit Ministerpräsident Reiner Haseloff gesprochen, der diese Idee prüfen möchte. Gerade in Wittenberg konnte ich mich überzeugen, wie Radsportbegeisterung und die Allgegenwart des Themas Lutherdekade zusammenkommen können. Die Radsporttage waren trotz regnerischen Wetters eine tolle Erfahrung“, so Hirte. „Der Radsport ist in Wittenberg genauso zu Hause wie Luther. Die Tour de France wäre ein einmaliger Höhepunkt.“ Im September 2011 veröffentlichte Hirte die Idee, 2017 Tour-Etappen durch Deutschland führen zu wollen. U.a. sprach er hierzu auch bereits zweimal in Paris mit den Organisatoren der Tour. Als Startort war zunächst Berlin im Gespräch. Vor einigen Tagen kündigte der Berliner Senat jedoch an, sein Interesse zurückzuziehen. „Berlin wäre mit seiner überregionalen Strahlkraft auch ein guter Startort gewesen. Ich weiß nach Rücksprache mit der Tourleitung aber, dass weiter großes Interesse an Etappen in Deutschland besteht. Ich würde mich deshalb freuen, wenn wir stattdessen nun auch aus Mitteldeutschland heraus dieses Thema anpacken könnten. Immerhin ist dies das Stammland der Reformation und mit Blick auf die Geschichte des Radsportes auch so etwas wie das Stammland des Radsports in Deutschland. Sportbegeisterung und die authentischen Orte der Reformation können 2017 gemeinsam ein tolles Ausrufezeichen setzen“, ergänzte Hirte.

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