Potenzialanalyse an Sekundarschule Beverungen

„Kein Abschluss ohne Anschluss“

Beverungen (brv) - Das neue Übergangssystem Schule-Beruf NRW sieht vor, dass ab Klasse 8 alle Schülerinnen und Schüler eine verbindliche, systematische Berufs- und Studienorientierung erhalten. Im Rahmen der Neuausrichtung der Schulen der Sekundarstufe I erhält die Berufsorientierung an der Sekundarschule Beverungen einen erhöhten Stellenwert.

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Schülerinnen und Schülern der Klasse 8d der Sekundarschule Beverungen bei Potenzialanlyse: (v.l.) Alina Michel, Evye Daxer, Soraya Schwalm, Pascal Schnurbusch, Jonas Scholle, Bujar Ramadan und Niklas Ebert.

© Foto: privat

„Durch die Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft und den Berufskollegs wissen wir, dass unsere Unterrichtsarbeit eine grundlegende Allgemeinbildung sowie ein solides Grundwissen in den Kernfächern erzeugen muss, dass die Sekundärtugenden ausgebildet werden müssen (z.B. Leistungsbereitschaft, Ordnung, Sauberkeit, Höflichkeit…) und dass die praktischen Fertigkeiten und Talente unserer Schüler entfaltet werden müssen“, so Schulleiter Klaus Oppermann.
Im Rahmen der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss, Übergang Schule -Beruf NRW " werden für alle Schülerinnen und Schüler der 8.Klassen zur Unterstützung der Berufsorientierung als Standardelement "Potenzialanalysen" von außerschulischen Trägern durchgeführt.

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Potenzialanalyse in der Stadthalle Beverungen: (v.l.) Bujar Ramadan und Niklas Ebert.

 

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Die Auswahl der Träger erfolgt nach festgelegten Kriterien und wird von der Kommunalen Koordinierung des Kreises Höxter organisiert. An der Sekundarschule Beverungen wird die Maßnahme von der „FAW-Fortbildungsakademie der Wirtschaft aus Paderborn“ durchgeführt.
Einen Tag lang durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs der Sekundarschule Beverungen einen Prozess, in dem sie sich und ihre Fähigkeiten besser kennen lernen. Sie schätzen sich ein und bekommen von geschulten Beobachtern Feedback. Eltern und Schule werden miteinbezogen.
Ausdrücklich will die Potenzialanalyse nicht den Wunschberuf herausfiltern. Die Resultate sollen vielmehr motivieren, die Berufsorientierung gezielter anzugehen: Was kann, was will ich erreichen? Wie will ich später leben und arbeiten?
Die Ergebnisse werden in individuellen Gesprächen mit den Jugendlichen ausgewertet, um die berufliche Orientierung zu unterstützen und zukünftige Handlungsschritte zu vereinbaren. Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine schriftliche Ergebnisdokumentation - zusätzlich sollen die Ergebnisse im „Berufswahlpass“ festgehalten werden und so Eingang in die schulische Berufsorientierung finden.

 

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